Laboratory for Machine Tools and Production Engineering
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Current events

Here you will find the announcements of events which will take place during next time in chronological order



20.02.2018
Praktikertag Strategische Technologieplanung
Der Praktikertag zeigt, wie Sie mit einer explizit formulierten Technologiestrategie Priorit&auml;ten setzen, richtige Entscheidungen treffen und Ihre Ressourcen effizient nutzen.</p> <h4>Thematische Schwerpunkte</h4> <ul> <li> <p>„Systematischer Prozess zur Entwicklung einer Technologiestrategie und Technologieroadmap</p> </li> <li> <p>Grundlegende Methoden und Hilfsmittel der strategischen Technologieplanung</p> </li> <li> <p>Erfolgsfaktoren f&uuml;r die Praxis</p> </li> </ul> <p>Der Praktikertag bef&auml;higt Sie die eigenen Kompetenzen systematisch aufzunehmen, sich strategisch zu positionieren und die richtigen Ma&szlig;nahmen abzuleiten.
 
21.02.2018
Praktikertag Technologiefrüherkennung
Ein wesentlicher Faktor für den nachhaltigen Unternehmenserfolg sind Technologien. Ihre Bedeutung als Wettbewerbsfaktor hat insbesondere in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen. Das systematische Finden und Erkennen der relevanten technologischen Entwicklungen sowie das gezielte wirtschaftliche Verwerten von Technologien ist zu einer Hauptaufgabe des Managements geworden.
Angesichts immer kürzerer Produkt- und Technologielebenszyklen, des weltweit rasant wachsenden technologischen Wissens und neuer Kundenforderungen im globalen Wettbewerb steigt der Bedarf an einer effektiven Technologiefrüherkennung stetig an.
Ziel des Praktikertags „Technologiefrüherkennung“ ist eine ausführliche Darstellung und Vertiefung der wesentlichen Elemente einer erfolgreichen Technologiefrüherkennung. Dabei werden Vorgehen, Hilfsmittel und Methoden vorgestellt sowie spezifische Lösungsansätze an einem durchgehenden Fallbeispiel interaktiv erarbeitet. Der Schwerpunkt des Workshops liegt dabei auf praxisorientierten Vorträgen basierend auf Erkenntnissen aus der jahrelangen Beratungspraxis des Fraunhofer IPT in Kombination mit Arbeitseinheiten in kleinen Gruppen.
 
12.03.2018 - 13.03.2018
Methodenseminar Agile Entwicklung mechatronischer Produkte
Das Seminar zeigt die Rolle des agilen Gedankens im Kontext produzierender Unternehmen, indem anhand eines realen Cases die Werkzeuge und Methoden der Agilen Produktentwicklung angewendet werden. Darüber hinaus wird die Anwendbarkeit agiler Methoden im mechatronischen Umfeld untermauert.
Thematische Schwerpunkte

  • Grundlagen zur agilen Produktentwicklung

  • Agile Entwicklung an einem realen Case

  • Praxisbeispiel aus der Industrie

Das Seminar befähigt Sie zur Umsetzung der im Seminar vorgestellten Methoden im Arbeitsalltag. Hierfür wird anhand eines realen Cases das Arbeiten in einem agilen Entwicklungsprojekt mit sämtlichen Tools und Werkzeugen simuliert.

 
14.03.2018 - 15.03.2018
Innovationen rund ums Kegelrad
Entwickler und Hersteller von Kegelradgetrieben reagieren auf die zunehmend höheren Kundenanforderungen hinsichtlich Beanspruchungs- und Einsatzverhalten von Kegelradgetrieben mit innovativer Produkt- und Produktionstechnologie. Leistungsfähige Auslegungsstrategien, innovative Fertigungsverfahren sowie präzise Simulationsprogramme und eine weiterentwickelte Mess- und Prüftechnik sind dabei die Erfolgsfaktoren, um sich gegenüber der Konkurrenz hervorzuheben und den Kundenanforderungen gerecht zu werden.
Daher stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung anwendungsorientierte Beiträge zu Themen der Auslegung und Berechnung, Fertigung, Qualitätssicherung und dem Betriebsverhalten von Kegelrädern. Sie geben einen Einblick in den Stand der Technik sowie in aktuelle Fragestellungen und zeigen zukünftige Entwicklungstendenzen rund ums Kegelrad auf.
Die Veranstaltung wird in enger Zusammenarbeit mit namhaften Partnern aus den Bereichen Getriebe- und Antriebstechnik ausgerichtet. Das Veranstaltungskonzept räumt praxisnahen Beiträgen aus der Industrie einen breiten Raum ein und bietet Platz zum Erfahrungsaustausch sowie zur Diskussion.
 
14.03.2018 - 15.03.2018
Innovations in Bevel Gear Technology
Actual topics and trends in bevel gear technology are presented and discussed in this special-interest seminar which is well established among the international technical community. Nowadays customers require high performance bevel gears. Within this seminar current developments of design and calculation processes are introduced. Furthermore the new inventions in bevel gear production and quality inspection will be presented. The seminar gives an overview about the state of the art. Current problems in bevel gear production will be discussed in preparation for future research and developments. This conference will be offered with simultaneous translation into English.
 
15.03.2018 - 16.03.2018
Lean Production - Lean Production Grundlagen und Einordnung von Industrie 4.0
Die konsequente Orientierung am Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist die Basis für alle Analysen, Methoden und Werkzeuge, die im Rahmen von Lean Production zur Anwendung kommen. Das praxisbezogene Seminar vermittelt Ihnen die zentralen Lean Production Prinzipien.
Sie lernen die 7 Verschwendungsarten kennen und erlangen Kenntnisse zur Prozessoptimierung mit Lean Methoden wie 6S, der Wertstrommethodik, Kundentakt, One-Piece Flow, Pull Prinzip,
SMED (Rüstzeitreduzierung) und weiteren operativen Methoden zur schnellen Erkennung und gezielten Vermeidung von Verschwendung in der Produktion.
Nach einer theoretischen Einführung in das Thema setzen Sie das Gelernte sofort im Planspiel eines Produktionsprozesses um und optimieren in mehreren Spielrunden die Prozessfolge. Ein weiteres Planspiel der wertstromorientierten Produktionssteuerung sowie das Thema KVP und PDCA-Zyklus runden das Spektrum des Seminars ab. Sie erhalten Unterlagen und Hilfsmittel, die Sie in Ihrem beruflichen Alltag begleiten werden.
Das Seminar dauert zwei Tage und wird durch erfahrene Trainer und Experten aus der Hochschule und des Lean Enterprise Instituts praxisnah moderiert.
 
20.03.2018
Innovationstag Industrie 4.0
Was bedeutet das Schlagwort Industrie 4.0 für Ihr Unternehmen? Welche Rolle spielen in diesem Kontext für Sie Smart Products und Smart Services? Die zunehmende Digitalisierung ändert die Wirtschaft der Gegenwart und Zukunft. Produktionen, Produkte und Dienstleistungen werden „intelligenter“. Wir zeigen Ihnen auf, wie Sie auf Basis zukünftiger Anforderungen die für Sie relevanten und notwendigen Technologien identifizieren und Lösungskonzepte der Digitalisierung entwickeln können. Erlernen Sie anhand eines konkreten Fallbeispiels und anwendungserprobter Methoden, wie Sie das Potenzial der Digitalisierung für Ihr Unternehmen erschließen.
Ziel des Innovationstags ist es, Sie zu befähigen, das Potenzial von Anwendungen im Kontext von Industrie 4.0 für Ihr Unternehmen abzuleiten und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zu identifizieren. In kleinen Arbeitsgruppen können die Teilnehmer anschließend die vorgestellten Methoden in einem Fallbeispiel anwenden und exemplarisch digitale Lösungskonzepte erarbeiten und diskutieren.
 
 
21.03.2018 - 22.03.2018
Grundlagenseminar Zahnrad- und Getriebetechnik
Zahnräder unterliegen hinsichtlich ihrer Auslegung in Bezug auf Tragfähigkeit und Laufverhalten hohen Ansprüchen und stehen daher im besonderen Fokus des Konstruktionsprozesses von Antriebssträngen. Gültige Berechnungsverfahren des allgemeinen Maschinenbaus sind nur bedingt für die Anwendung in der Zahnradtechnik geeignet, weshalb sich für die Handhabung dieser Baugruppe eigenständige Berechnungsstandards etabliert haben. Zudem unterliegt die Herstellung eines Zahnrades aufgrund der spezifischen geometrischen Gestaltung einer vergleichsweise aufwendigen, gekoppelten Maschinenkinematik. Zur wirtschaftlichen Fertigung unterschiedlicher Losgrößen haben sich daher diverse Herstellungsverfahren mit verschiedenartigen Eigenheiten bezüglich des Herstellungsprozesses sowie der resultierenden Zahnkontur und Oberflächenfeinstruktur etabliert. Anwender im Bereich der Zahnradtechnik haben demzufolge die Aufgabe unter unterschiedlichen Varianten der Zahnradherstellung bzw. geometrischen Gestaltung des Zahnrades eine Auswahl zu treffen. Zugleich sollen die Zahnräder den Anforderungen an Tragfähigkeit und Geräuschverhalten genügen sowie dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit entsprechen. Hierzu ist eine genaue Kenntnis von Herstellungsverfahren und Einsatzeigenschaften von Zahnrädern notwendig.
Im Seminar werden grundlegende Eigenschaften des Maschinenelements Zahnrad, Zahnradherstellungs- und Qualitätsprüfungsverfahren sowie Untersuchungs- und Bewertungsansätze hinsichtlich Tragfähigkeit und Laufverhalten aufgezeigt. Weiterhin werden Herausforderungen und Möglichkeiten unterschiedlicher Auslegungsstrategien präsentiert und diskutiert. Das Veranstaltungskonzept legt zudem einen Schwerpunkt auf Methoden der Interpretation, Analyse und Lösung von Problematiken in Fertigung und Einsatz von Zahnrädern. Daher werden mögliche Komplikationen anhand von
Praxisübungen gemeinsam diskutiert und gelöst.
 
21.03.2018
Methodenseminar Komplexitätsmanagement im globalen Produktionsnetzwerk, St. Gallen
Das Management produzierender Unternehmen wird zunehmend zu einem Management des Spannungsfeldes zwischen Fokus und Flexibilität und erfordert einen ganzheitlichen Bezugsrahmen. Es bedarf gerade in Bezug auf die globalen Netzwerke eines nachhaltigen Ansatzes und eines kontinuierlichen Optimierungsstrebens. Hierzu ist ein ganzheitliches Verständnis über die Architektur des Netzwerks, die Kenntnis seiner Stellhebel sowie deren Ausprägungen und Wirkmechanismen unabdingbar. Darüber hinaus sind Koordinationsmechanismen notwendig, um das Zusammenspiel der Standorte effizient auszugestalten. Aufgrund der zahlreichen Einflussfaktoren und Wechselwirkungen im System „Produktionsnetzwerk“ ist dies alles andere als eine triviale Aufgabe und erfordert den Einsatz entsprechender Methoden und Modelle, um eine systematische Analyse, Diskussion und Optimierung der Netzwerkgestaltung zu ermöglichen. In diesem Seminar zeigen wir Ihnen anschaulich auf, welche Werkzeuge Sie einsetzen können, um die Komplexität im Management von Produktionsnetzwerken zu beherrschen, um somit finanzielle und operative Verbesserungen zu realisieren.
 
09.04.2018 - 13.04.2018
Zertifikatkurs Lean Production Expert - Lean Production durchdringen und Industrie 4.0 live erleben
Der praxisbezogene Zertifikatkurs vermittelt und demonstriert Ihnen die Lean Prinzipien in der Produktion, auch durch die direkte Transferumgebung in unserer Industrie 4.0 Demonstrationsfabrik. Im Kurs lernen Sie grundlegend die 7 Verschwendungsarten kennen und Sie erhalten umfassende Kenntnisse zur Prozessoptimierung mit Lean Werkzeugen wie z.B. der 6S-Methode, Wertstromanalyse und -design sowie Kundentakt und One- Piece Flow, Kanban, Pull Prinzip und der Optimierung von Rüstprozessen durch SMED. Zudem erleben Sie Industrie 4.0 live in unserer Demonstrationsfabrik.
Nach einer theoretischen Einführung in jedes Thema setzen Sie das Erlernte zeitnah in unserer Demonstrationsfabrik praxisnah um. Unsere Übungen und Planspiele stellen eine optimale Vorbereitung dar, um anschließend Lean Maßnahmen in Lean Projekten in Ihrem eigenen Unternehmen umzusetzen.
Beim Werkzeug Wertstromdesign nehmen Sie im Praxisteil selbst den IST-Wertstrom in unserer Demonstrationsfabrik auf und entwickeln daraus einen verschwendungsfreien SOLL-Wertstrom. Das Spektrum des Kurses wird durch weitere Übungen und Planspiele z.B. zum Shopfloor Management, SMED Rüstoptimierung und unserer Industrie 4.0 Factory Tour abgerundet.
Der Zertifikatkurs dauert inklusive der Zertifikatprüfung fünf Tage und wird durch erfahrene Trainer und Experten aus der Hochschule und des Lean Enterprise Instituts praxisnah moderiert.
 
10.04.2018
Methodenseminar Operatives Variantenmanagement, Aachen
In den meisten Unternehmen ist der Trend zu einer stetig anwachsenden Variantenvielfalt nach wie vor ungebrochen. Die Dynamik der Märkte sorgt auch weiterhin dafür, dass der Fähigkeit eine existenzielle Bedeutung zukommt, die Produktvarianz und die damit verbundene Komplexität der Abläufe in den Unternehmen zu beherrschen. Lag in der Vergangenheit mehr die Betonung auf der Analyse der existierenden Variantenvielfalt, die man „aufräumen“ wollte, so hat in den letzten Jahren der Bedarf einer durchgängigen „Voraus-Planung“ der künftig zu erwartenden Variantenvielfalt immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die Frage, welche Varianten überhaupt verlangt werden und möglicherweise als Markt-Anforderung auf die Unternehmen zukommen, wird direkt ergänzt um die weitere Frage, was denn davon für das Unternehmen überhaupt machbar und schlussendlich wirklich sinnvoll ist. Das in diesem Seminar vorgestellte Software-Programm Complexity Manager liefert einen wertvollen Beitrag zur Beantwortung dieser Fragen. Anhand von Praxisbeispielen, die aus mehr als 20 Jahren Projekterfahrung in Unternehmen verschiedener Branchen abgeleitet wurden, wird aufgezeigt, wie mit angemessenem Aufwand bereits frühzeitig Potenziale zur Kostenvermeidung identifiziert und gehoben werden können.
 
11.04.2018 - 12.04.2018
Methodenseminar Variantenorientiertes Datenmanagement, Aachen
Das zweitägige Methodenseminar vermittelt Ihnen die wesentlichen Grundlagen zu Produktdaten im Variantenmanagement – von den Anforderungen über die Stammdaten bis hin zum Konfigurationsmanagement.
Zunächst diskutieren wir mit Ihnen die Vision für ein durchgängiges,variantenorientiertes Datenmanagement, welches die Aufgaben und notwendigen Analysen des Variantenmanagements bestmöglich unterstützt. Hierfür werden die wesentlichen Sichten auf Produktdaten und damit verbundenen Strukturen von der Anforderung über das Produkt bis zur Produktion aufgezeigt. Diese Daten und insbesondere die Harmonisierung der Strukturen bilden die Grundlage, um einen durchgängigen Informationsfluss und damit eine konsistente Datenlage auch bei variantenreichen Produktprogrammen zu gewährleisten. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir diese Vision mit dem aktuellen Stand in Ihrem Unternehmen vergleichen und die nächsten Schritte für Sie ableiten.
Den zweiten Schwerpunkt des Seminars bildet das Konfigurationsmanagement, für das eine modulare Produktgestaltung und eine automatisierte Auftragsabwicklung wesentliche Erfolgsfaktoren darstellen. Dieses Thema ist eng verknüpft mit dem ersten Schwerpunkt des Seminars, da unmittelbar auf die modellierten Strukturen und Abhängigkeiten zugegriffen wird. Wir stellen Ihnen unterschiedliche Arten von Konfiguratoren sowie deren Auswirkungen auf die benötigten Daten und IT-Systeme vor.
Im dritten Teil des Seminars werden relevante IT-Tools für das Variantenmanagement mit ihren Funktionalitäten sowie Stärken und Schwächen vorgestellt.
Zur Vertiefung der sich ergebenden Fragestellungen mit den anderen Teilnehmern und erfahrenen Referenten bieten sich im Rahmen der zwei Seminartage und des gemeinsamen Abendessens ausreichend Gelegenheiten. Vorträge aus der Praxis mit anschließender Diskussion runden das Seminar ab.
 
17.04.2018 - 18.04.2018
Methodenseminar Gestaltung effizienter Produktbaukästen, München
Ein Thema, das derzeit branchenübergreifend in der Industrie diskutiert wird, sind Baukästen. Besonders die Automobilindustrie kommuniziert das Thema besonders offensiv. Für Volkswagen sind die vier modularen Baukästen ein Erfolgsfaktor, um mittelfristig stückzahlmäßig Nummer eins zu werden und dabei hohe Gewinne zu erzielen. Was aber macht Produktbaukästen für Unternehmen interessant? Gibt es Muster im Vorgehen, die erfolgreiche von weniger erfolgreichen Baukastenentwicklungen unterscheiden?

Das zweitägige Seminar beginnt bei der oft unterschätzten Ausgangslage, mit der ein Baukasten steht und fällt: der Planung der abzubildenden Variantenvielfalt. Im Seminar wird aufgezeigt, wie diese Vielfalt transparent aufgearbeitet werden kann.

Es werden Auswirkungen der Vielfalt analysiert, um Bereiche mit hoher und geringer Vielfalt festzulegen und Modulgrenzen zu bestimmen. Baukästen enden jedoch nicht mit dieser „entwicklungslastigen“ Sicht. Daher werden weitere Bereiche, wie die Produktion, integriert. Weiterhin werden die organisatorische Verankerung der Baukastenstrategie diskutiert und in Benchmarkings identifizierte Erfolgsfaktoren zur Baukastengestaltung vorgestellt.

An den Seminartagen bieten sich Gelegenheiten zum Austausch unter den Teilnehmern und mit den Referenten. Ein Praxisvortrag mit anschließender Diskussion gewährt Einblicke in eine erfolgreiche Umsetzung.
 
03.05.2018
Methodenseminar Komplexitätskosten transparent erfassen, Aachen
Der eintägige Workshop beginnt mit einer Einführung in die Produktkomplexität. Hierzu wird aufgezeigt, durch welche Kostentreiber die meist „unsichtbaren“ Komplexitätskosten verursacht werden. Ist diese Grundlage geschaffen, werden der Aufwand sowie der Nutzen der Produktkomplexität mithilfe von Praxisbeispielen dargestellt.
Neben der Sensibilisierung für den mit klassischen Controlling-Methoden nicht eindeutig messbaren, durch Produktkomplexität verursachten Aufwand, wird auch der Nutzen durch aktiv beherrschte Produktkomplexität beleuchtet. Den logischen nächsten Schritt stellt die Identifikation von Komplexitätskosten-potenzialen dar. Hierauf aufbauend wird im letzten Schritt die Basis zur Quantifizierung der Komplexitätskosten mithilfe der Ressourcenorientierten Prozesskostenrechnung gelegt und anhand eines Fallbeispiels vertieft.
 
14.05.2018 - 18.05.2018
Zertifikatkurs Chief Innovation Manager
Zielsetzung des Zertifikatkurses ist es, die Schlüsselfähigkeiten für Führungskräfte in Innovations- und Entwicklungsbereichen der produzierenden Industrie gezielt zu vermitteln. Anerkannte Experten aus Industrie und Forschung präsentieren Ihnen aktuelle Trends und Entwicklungen im Innovationsmanagement, die Sie für Ihre Arbeit als F&amp;E-Führungskraft benötigen. Ihnen werden State-of-the-Art-Methoden und das Wissen für eine effiziente Führung vorgestellt. <br />Das Programm ist für eine Woche ausgelegt und in zehn Module gegliedert.</p><h4>Diese Module befassen sich mit den Themen</h4><ul><li><p>Lean Innovation</p></li><li><p>Technologiemanagement</p></li><li><p>Ideenmanagement</p></li><li><p>Open Innovation</p></li><li><p>Wissensmanagement</p></li><li><p>Konzeptentwicklung</p></li><li><p>Komplexitätsmanagement</p></li><li><p>Innovationscontrolling</p></li><li><p>Innovationskultur &amp; Leadership</p></li><li><p>Change Management</p></li></ul><p>In den Modulen werden Managementmethoden umfassend dargestellt und anhand konkreter Fallbeispiele und Übungen vermittelt. Den Abschluss des Kurses bilden eine Prüfung und die<br />Verleihung eines Zertifikats durch die RWTH Aachen. Darüber hinaus wird durch den Kurs ein Netzwerk zwischen den Teilnehmern untereinander und den Referenten geschaffen.
 
23.05.2018 - 24.05.2018
Maschinenuntersuchung und -beurteilung
Werkzeugmaschinenhersteller sind mit der Forderung einer Produktivitätssteigerung von Werkzeugmaschinen bei gleichzeitiger Verbesserung der Bearbeitungsgüte konfrontiert. In vielen Anwendungsfällen wird die Produktivität moderner Werkzeugmaschinen durch statische und dynamische Schwachstellen der Maschinenkonstruktion begrenzt.
Im Seminar werden grundlegende Zusammenhänge zur Analyse und Optimierung des geometrischen, kinematischen, statischen, dynamischen und thermischen Verhaltens von Werkzeugmaschinen
vermittelt. Daneben gibt es eine praktische Einführung in industrieorientierte Messverfahren sowie die Sensorik und Aktorik für die Beurteilung der Maschineneigenschaften und es wird auf die Auswertung und Darstellung von Messergebnissen eingegangen.
Es wird ein Verständnis der Zusammenhänge vermittelt, auf Basis dessen eine zielorientierte Optimierung neuer Baugruppen und Maschinen erfolgen kann. Maßnahmen zur Verbesserung bereits realisierter Maschinenkonstruktionen werden ebenfalls eingehend diskutiert.
 
05.06.2018 - 06.06.2018
Lean Administration - Grundlagen und Auswirkungen durch Industrie 4.0
Nachdem sich die Methoden des Lean Thinking in vielen direkten Unternehmensbereichen erfolgreich etabliert haben, stehen zunehmend die indirekten Unternehmensbereiche im Fokus
weiterer Optimierungsmaßnahmen.
Das praxisbezogene Seminar vermittelt Ihnen die zentralen Lean Administration Prinzipien. Sie lernen die 7 Verschwendungsarten kennen und erhalten Kenntnisse zur Prozessoptimierung mit Lean Methoden wie der 6S-Methode, der Wertstrommethodik, der Tätigkeitswertanalyse, A3 Report, dem Spaghetti-Diagramm und der Informationsflussanalyse.
Nach einer theoretischen Einführung in das Thema setzen Sie das Gelernte sofort im Planspiel eines Auftragsabwicklungsprozesses um, erstellen den IST-Wertstrom und entwickeln daraus den
verschwendungsarmen SOLL-Wertstrom. Weitere Übungen wie z. B. eine Tätigkeitswertanalyse, das Entwickeln und Darstellen eines Meeting-Rooms runden das Spektrum des Seminars ab. Sie erhalten Unterlagen und Hilfsmittel, die Sie in Ihrem beruflichen Alltag begleiten werden.
Das Seminar dauert zwei Tage und wird durch erfahrene Trainer und Experten aus der Hochschule und des Lean Enterprise Instituts praxisnah moderiert.
 
05.06.2018
Basisseminar Spindellager
Steigende Produktivitäts- und Qualitätsanforderungen in der metallverarbeitenden Industrie führen zu höheren Ansprüchen an Leistungsfähigkeit und Genauigkeit von Werkzeugmaschinen und Komponenten. Daraus ergibt sich ein stetiger Entwicklungsdruck für Hauptspindeln als Gesamtsystem und Komponenten wie Spindellager.
Das Seminar bietet aktuelle Informationen und Einblicke in innovative Entwicklungen aus Industrie und Wissenschaft. Zur immer wichtiger werdenden Betrachtung von Hauptspindeln als dynamisches Gesamtsystem werden eine weiterentwickelte integrierte Berechnungsumgebung für Welle-Lager-Systeme und Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen den bei der Bearbeitung auftretenden Prozesslasten und den tatsächlichen Lagerlasten vorgestellt. Beiträge zu den Themen Werkzeugschnittstelle und Hochgeschwindigkeits-Kegelrollenlager zeigen neue Entwicklungen im Bereich der Spindelkomponenten. Abgerundet wird das Programm durch die Vorstellung innovativer Spindelkonzepte aus der industriellen Anwendung.
Ziel des Seminars ist es, den aktuellen Entwicklungsstand im Bereich Hauptspindeln und deren Komponenten, insbesondere der Wälzlager, aufzuzeigen und Ansätze für deren Weiterentwicklung vorzustellen.
 
05.06.2018
Methodenseminar IT-Komplexität managen, IT-Strategie gestalten, Aachen
Das 1-tägige Seminar zeigt kurz und prägnant auf, wie Unternehmen erfolgreiche IT-Strategien gestalten und welche Vorgehensweisen sich dabei bewährt haben. Das Handwerkszeug dazu bieten Methoden des IT-Komplexitätsmanagements. Hierzu wird aufgezeigt, welchen Einfluss die Digitalisierung auf Ressourcen, Methoden, Strukturen und Kultur der IT von Unternehmen hat. Aufbauend darauf lernen die Teilnehmer Komplexitätstreiber in der IT kennen und lernen, diese im Unternehmen zu identifizieren. Konkrete Handlungshilfen zum strategischen Umgang mit der Vielfalt und Dynamik in der IT werden aufgezeigt und die Methoden dazu strukturiert.
Das vermittelte Wissen wird in einer Case Study praktisch vertieft. Ausgehend vom Status Quo von Business und IT werden gemeinsame Visionen erarbeitet und langfristige Strategien wirksam strukturiert.
Unterstützt wird das Seminar durch Experten von Ritzenhöfer & Company, die langjährige Erfahrung bei der Konzeption und Umsetzung von IT-Transformationsprojekten einbringen und für die Diskussion von Best Practices zur Verfügung stehen.
 
11.06.2018 - 15.06.2018
Zertifikatkurs Produktionsmanagement
Eine effektive und effiziente Produktion trägt signifikant zum Erfolg des Unternehmens bei und hilft, Wettbewerbsvorteile zu generieren. Die RWTH Aachen bietet mit dem Zertifikatkurs ein Executive-Programm an, das die entscheidenden Fähigkeiten hierfür vermittelt.
Zielsetzung des Zertifikatkurses ist die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen für Führungskräfte in der Produktion. Von Experten aus Industrie und Forschung werden Ihnen aktuelle Trends im Bereich des Produktionsmanagements vorgestellt, die Sie für Ihre Arbeit als Führungskraft benötigen. Die wichtigsten Methoden und Tools für ein effektives und effizientes Produktionsmanagement werden anhand von Fallbeispielen und praktischen Übungseinheiten vermittelt. Durch die begleitenden Fallbeispiele und den intensiven Austausch mit den Experten sowie untereinander werden Sie als Teilnehmer für aktuelle und zukünftige Herausforderungen in den Themenfeldern Globale Produktion, Produktionssysteme, Fabrikplanung sowie Montage und Bereitstellung vorbereitet.
Abgeschlossen wird der Kurs mit einer Prüfung und der Verleihung des Zertifikats durch die RWTH Aachen. Um einen exklusiven sowie intensiven Erfahrungsaustausch zu garantieren, ist die Teilnehmerzahl limitiert.
 
19.06.2018 - 20.06.2018
Lean Innovation - Agile Entwicklung von innovativen Produkten und Leistungen
Erfolgreiches Innovations- und Entwicklungsmanagement gewinnt vor dem Hintergrund des zunehmenden globalen Wettbewerbs immer mehr an Gewicht. Erfolgsentscheidend ist es hierbei, echte Produktdifferenzierung bei möglichst reduziertem Ressourceneinsatz in der Entwicklung und den nachfolgenden Wertschöpfungsprozessen zu realisieren.
Der Grundgedanke von Lean Management ist es, Werte zu schaffen ohne Verschwendung. Zur Übertragung der Lean Management Philosophie in den Bereich des Innovations- und Entwicklungsmanagements wurde der ganzheitliche Ansatz der „12 Lean Innovation-Prinzipien“ entwickelt, mit dem sich die Entwicklungsproduktivität signifikant steigern lässt. Hierbei wird sowohl auf die Effizienz (Input) als auch auf die Wirkung (Output) der Entwicklungsprozesse fokussiert. Die Wirkung drückt sich z.B. in den zu entwickelnden Produkten (Lean Product) aus und hat einen großen Einfluss auf die nachgelagerten Prozesse z.B. in Produktion, Montage und beim Kunden.
Lean Innovation umfasst den gesamten Entwicklungsprozess von der Innovationsstrategie, über die Ideengenerierung, die Produktarchitekturgestaltung und Entwicklung bis hin zum Ausphasen des Produktes am Ende des Lebenszyklus. Ziel der Veranstaltung ist die praxisnahe Einführung in das Thema Lean Innovation mit Blick auf eine erfolgreiche Umsetzung in allen Bereichen des Produktlebenszyklus. Das Seminar führt in das Thema Lean Innovation ein und stellt damit eine Basis für die Umsetzung von „Lean Thinking“ im Innovations- und Entwicklungsmanagement dar.
 
26.06.2018
Basisseminar Fabrikplanung
Fabrikplanung ist heute keine Aufgabe mehr, mit der sich Unternehmen nur alle 30 Jahre als Einmalaufgabe beschäftigen. Neben der Planung neuer Fabriken „auf der grünen Wiese“ geht es heute vor allem um Anpassungen und Optimierung häufig über lange Zeit gewachsener Fabrikstrukturen. Zeitgemäße Fabrikplanung bezieht die Gestaltungsfelder der Produktion, also Prozesse, Logistik, Layout, Kapazität, Ressourcen und Personal in ein ganzheitliches Konzept ein. Neben aktuellen Trends und Lösungen aus der Praxis vermittelt das Seminar Methoden und Hilfsmittel, mit denen heute die Produktion gestaltet wird.
 
27.06.2018
Wertstromorientierte Produktionsorganisation: Die Produktion effizient gestalten
Das Seminar adressiert organisatorische Herausforderungen produzierender Unternehmen. Es werden die maßgeblichen Handlungsdimensionen einer Produktionsorganisation in der diskreten Fertigung abgeleitet und erläutert. Konkrete Handlungsmaßnahmen werden eingeführt und nach Nutzen und Umsetzungsaufwand klassifiziert, sodass hieraus eine Priorisierung für Ihre persönliche Umsetzungsroadmap getroffen werden kann. Anhand von Beispielen werden Problemstellungen und Lösungsansätze veranschaulicht.</p><h4>Die thematischen Schwerpunkte sind:</h4><ul><li><p>Produktionsstrategie – Produktionsstandorte strategisch weiterentwickeln</p></li><li><p>Produktionsstrukturen strategiekonform auslegen</p></li><li><p>Produktionsplanung und -steuerung wertstromorientiert gestalten</p></li><li><p>Production Analytics – Produktion verstehen und Komplexität beherrschen</p></li></ul><p>Mit Abschluss des Seminars haben Sie einen ganzheitlichen Einblick in die Handlungsfelder und Gestaltungsmöglichkeiten der Produktionsorganisation erhalten sowie Werkzeuge zur Identifikation von Potenzialen in Ihrem Unternehmen erlernt. Darüber hinaus haben Sie Anregungen zur konkreten Umsetzung einer wertstromorientierten Produktionsorganisation für Ihr eigenes Unternehmen erarbeitet.
 
02.07.2018 - 06.07.2018
RWTH Zertifikatkurs Chief Technology Manager
Ziel des Zertifikatkurses Chief Technology Manager (CTM) ist es, die Teilnehmer zur Umsetzung von erfolgreichen Ansätzen des Technologie- und Innovationsmanagements im eigenen Unternehmen zu befähigen. Hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und Beratung erläutern die theoretischen Grundlagen sowie erfolgreiche Ansätze zu ausgewählten Themen des modernen Technologie- und Innovationsmanagements. Der Schwerpunkt des CTM liegt auf Fallbeispielen und Übungen, in denen die Teilnehmer dietheoretischen Grundlagen konkretisieren und anwenden. Neben der inhaltlichen Aus- und Weiterbildung stehen interdisziplinärer Austausch und Netzwerkbildung im Vordergrund. Das Programm beinhaltet eine ausführliche Darstellung und Vertiefung erfolgreicher Ansätze aus der Wissenschaft sowie aus der industriellen Praxis:
</p><h4>Ihre Vorteile</h4><ul><li><p>Vermittlung von praxisrelevantem und anwendbarem Wissen im Technologiemanagement sowie zur systematischen Entwicklung von Geschäftsmodell-Innovationen</p></li><li><p>Vertiefte Kenntnisse von Methoden und Tools für die nachhaltige Umsetzung von Prozessen im Unternehmen</p></li><li><p>Bezug zu aktuellen Problemen von Unternehmen aus der Praxis</li><li>Projektion des Erlernten auf das eigene Berufsfeld bzw. das eigene Unternehmen</li><li>Lernen von Best Practice Beispielen aus der Industrie sowie durch den interdisziplinären Erfahrungsaustausch im Netzwerk</p></li></ul><p>
 
03.07.2018 - 04.07.2018
Methodenseminar Agile Entwicklung mechatronischer Produkte
Das Seminar zeigt die Rolle des agilen Gedankens im Kontext produzierender Unternehmen, indem anhand eines realen Cases die Werkzeuge und Methoden der Agilen Produktentwicklung angewendet werden. Darüber hinaus wird die Anwendbarkeit agiler Methoden im mechatronischen Umfeld untermauert.
Thematische Schwerpunkte</p><ul><li><p>Grundlagen zur agilen Produktentwicklung</p></li><li><p>Agile Entwicklung an einem realen Case</p></li><li><p>Praxisbeispiel aus der Industrie</p></li></ul><p>Das Seminar befähigt Sie zur Umsetzung der im Seminar vorgestellten Methoden im Arbeitsalltag. Hierfür wird anhand eines realen Cases das Arbeiten in einem agilen Entwicklungsprojekt mit sämtlichen Tools und Werkzeugen simuliert.
 
03.09.2018 - 07.09.2018
Zertifikatkurs Fabrikplanung
In immer schneller agierenden Märkten unter kontinuierlichem Veränderungsdruck wird die Fabrikplanung zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor produzierender Unternehmen. Der Zertifikatkurs „Fabrikplanung“ bietet aus diesem Grund ein Executive-Programm an, welches die entscheidenden Fähigkeiten zur Bewältigung der Herausforderungen adressiert.
Zielsetzung des Zertifikatkurses „Fabrikplanung“ ist die Vermittlung von methodischem Wissen und validierten Konzepten im Themenfeld Fabrikplanung. Durch interessante Vorträge aus Industrie und Forschung wird das Themenfeld von verschiedenen Seiten beleuchtet, indem wissenschaftliche sowie praktische Trends aufgezeigt werden. Durch konkrete Fallbeispiele und Workshops werden die vermittelten theoretischen Inhalte des Kurses dabei ebenfalls praktisch erprobt.
Zusätzlich können über den Austausch mit Referenten und unter den Teilnehmern weitere Anregungen für die betriebliche Praxis gesammelt werden, sodass der Kurs auf die ndustriellen Herausforderungen in den Themenfeldern Produkt- und Prozessanalyse, Standortplanung, Werksstrukturplanung, Produktionsstrukturplanung, Change Management, Kapazitätsplanung, Layoutplanung und Arbeitsplatzgestaltung vorbereitet.
 
11.09.2018
Intelligente Wertschöpfung Industrie 4.0
Das Seminar vermittelt Entscheidern aus der Industrie einen Überblick über die zu schaffenden Voraussetzungen zur Verwirklichung der Industrie 4.0.

Thematische Schwerpunkte
- Auswirkungen der Industrie 4.0 auf bestehende Geschäftsmodelle
- Technologien, die die Industrie 4.0 tragen werden
- Umsetzungsmöglichkeiten der Industrie 4.0

Die erfolgreiche Bewältigung der vierten industriellen Revolution wird zur Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit aller Unternehmen in Deutschland. Gastreferenten aus der Industrie stellen erste Industrie 4.0-Lösungen vor, die sich bereits in der Praxis bewährt haben. Bei einem Besuch der Aachener Demonstrationsfabrik können aktuelle Trends und zukünftige Entwicklungen live erlebt werden.
 
11.09.2018 - 12.09.2018
Methodenseminar Gestaltung effizienter Produktbaukästen, Aachen
Ein Thema, das derzeit branchenübergreifend in der Industrie diskutiert wird, sind Baukästen. Besonders die Automobilindustrie kommuniziert das Thema besonders offensiv. Für Volkswagen sind die vier modularen Baukästen ein Erfolgsfaktor, um mittelfristig stückzahlmäßig Nummer eins zu werden und dabei hohe Gewinne zu erzielen. Was aber macht Produktbaukästen für Unternehmen interessant? Gibt es Muster im Vorgehen, die erfolgreiche von weniger erfolgreichen Baukastenentwicklungen unterscheiden?

Das zweitägige Seminar beginnt bei der oft unterschätzten Ausgangslage, mit der ein Baukasten steht und fällt: der Planung der abzubildenden Variantenvielfalt. Im Seminar wird aufgezeigt, wie diese Vielfalt transparent aufgearbeitet werden kann.

Es werden Auswirkungen der Vielfalt analysiert, um Bereiche mit hoher und geringer Vielfalt festzulegen und Modulgrenzen zu bestimmen. Baukästen enden jedoch nicht mit dieser „entwicklungslastigen“ Sicht. Daher werden weitere Bereiche, wie die Produktion, integriert. Weiterhin werden die organisatorische Verankerung der Baukastenstrategie diskutiert und in Benchmarkings identifizierte Erfolgsfaktoren zur Baukastengestaltung vorgestellt.

An den Seminartagen bieten sich Gelegenheiten zum Austausch unter den Teilnehmern und mit den Referenten. Ein Praxisvortrag mit anschließender Diskussion gewährt Einblicke in eine erfolgreiche Umsetzung.
 
18.09.2018
Exzellente Prozesse: Prozessaufnahme und -optimierung
Produzierende Unternehmen sind traditionell funktional organisiert. In der Auftragswicklung kommt es daher insbesondere an Schnittstellen zwischen Unternehmensbereichen und Abteilungen zu Abstimmungsschwierigkeiten und unnötigen Rückfragen. Im Rahmen des Seminars wird anhand von Kurzvorträgen aufgezeigt, welche Optimierungspotenziale durch Prozessmanagement gehoben werden können. Zudem wird die am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen entwickelte Methodik zur Prozessmodellierung „aixperanto“ anhand eines durchgängigen Praxiscases erläutert. Das Seminar befähigt Sie so zur eigenständigen Moderation von Workshops zur Aufnahme und Optimierung Ihrer Prozesse. Anhand von praktischen Übungen werden dabei die Prozessaufnahme in partizipativen Workshops, die Digitalisierung und Aufbereitung der Prozesse sowie die ganzheitliche Optimierung geschult. Am Ende des Seminars erfolgt ein Ausblick auf die strukturelle Verankerung der Prozessorientierung im Unternehmen und die hierzu notwendigen organisatorischen und kulturellen Elemente.
Das Seminar kann zusammen mit dem Seminar „Globale Produktion“ am 19. September für 1.050,- € gebucht werden.
 
19.09.2018
Globale Produktion: Gestaltung exzellenter Produktionsnetzwerke
Sie haben oder planen einen Produktionsstandort im Ausland? Sie möchten Ihre Wertschöpfungsumfänge neu verteilen? Sie wollen Transparenz schaffen und klare (Standort-) Rollen definieren? Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die für die Planung und Gestaltung von standortübergreifender Produktion verantwortlich sind.
In Kurzvorträgen werden aktuelle Trends sowie entscheidende Methoden zur Gestaltung globaler Produktion vorgestellt, wie Standortkontrollkonzepte, Netzwerkplanung, Standortauswahl oder Best Practice Sharing. Anhand aktueller Fallbeispiele aus der Industrie wird gezeigt, wie systematisch Standort- und Produktionsnetzwerkentscheidungen vorbereitet und getroffen werden können. Hierfür relevante Planungs- und Entscheidungshilfsmittel werden anhand von Praxisbeispielen vorgestellt.
Das Seminar kann zusammen mit dem Seminar „Process Excellence“ am 18. September für 1.050,- € gebucht werden.
 
25.09.2018 - 26.09.2018
Lean Innovation
Erfolgreiches Innovations- und Entwicklungsmanagement gewinnt vor dem Hintergrund des zunehmenden globalen Wettbewerbs immer mehr an Gewicht. Erfolgsentscheidend ist es hierbei, echte Produktdifferenzierung bei möglichst reduziertem Ressourceneinsatz in der Entwicklung und den nachfolgenden Wertschöpfungsprozessen zu realisieren.
Der Grundgedanke von Lean Management ist es, Werte zu schaffen ohne Verschwendung. Zur Übertragung der Lean Management Philosophie in den Bereich des Innovations- und Entwicklungsmanagements wurde der ganzheitliche Ansatz der „12 Lean Innovation-Prinzipien“ entwickelt, mit dem sich die Entwicklungsproduktivität signifikant steigern lässt. Hierbei wird sowohl auf die Effizienz (Input) als auch auf die Wirkung (Output) der Entwicklungsprozesse fokussiert. Die Wirkung drückt sich z.B. in den zu entwickelnden Produkten (Lean Product) aus und hat einen großen Einfluss auf die nachgelagerten Prozesse z.B. in Produktion, Montage und beim Kunden.
Lean Innovation umfasst den gesamten Entwicklungsprozess von der Innovationsstrategie, über die Ideengenerierung, die Produktarchitekturgestaltung und Entwicklung bis hin zum Ausphasen des Produktes am Ende des Lebenszyklus. Ziel der Veranstaltung ist die praxisnahe Einführung in das Thema Lean Innovation mit Blick auf eine erfolgreiche Umsetzung in allen Bereichen des Produktlebenszyklus. Das Seminar führt in das Thema Lean Innovation ein und stellt damit eine Basis für die Umsetzung von „Lean Thinking“ im Innovations- und Entwicklungsmanagement dar.
 
 
26.09.2018
Methodenseminar Komplexitätsmanagement im globalen Produktionsnetzwerk, Düsseldorf
Das Management produzierender Unternehmen wird zunehmend zu einem Management des Spannungsfeldes zwischen Fokus und Flexibilität und erfordert einen ganzheitlichen Bezugsrahmen. Es bedarf gerade in Bezug auf die globalen Netzwerke eines nachhaltigen Ansatzes und eines kontinuierlichen Optimierungsstrebens. Hierzu ist ein ganzheitliches Verständnis über die Architektur des Netzwerks, die Kenntnis seiner Stellhebel sowie deren Ausprägungen und Wirkmechanismen unabdingbar. Darüber hinaus sind Koordinationsmechanismen notwendig, um das Zusammenspiel der Standorte effizient auszugestalten. Aufgrund der zahlreichen Einflussfaktoren und Wechselwirkungen im System „Produktionsnetzwerk“ ist dies alles andere als eine triviale Aufgabe und erfordert den Einsatz entsprechender Methoden und Modelle, um eine systematische Analyse, Diskussion und Optimierung der Netzwerkgestaltung zu ermöglichen. In diesem Seminar zeigen wir Ihnen anschaulich auf, welche Werkzeuge Sie einsetzen können, um die Komplexität im Management von Produktionsnetzwerken zu beherrschen, um somit finanzielle und operative Verbesserungen zu realisieren.
 
01.10.2018 - 29.03.2019
RWTH Zertifikatkurs: Fertigungs- und Werkzeugtechnologien I + II [Modul 1]
</p><h4>Modulthemen:</h4>

<ul><li><p>Grundlagen und Stand der Technik der Spritzgießtechnik</p></li>
<li><p>Funktionskomplexe eines Spritzgießwerkzeugs</p></li>
<li><p>Auslegung von Spritzgießwerkzeugen</p></li>
<li><p>Werkzeuge für Spritzgießsonderverfahren</p></li>
<li><p>Auslegung von Prozessketten</p></li>
<li><p>Prozesstechnologien Fräsen, Drehen, Bohren, Funkenerosion</p></li>
<li><p>Prozesstechnologien Schleifen und Poliertechnik</p></li></ul>

<h4>Modulverlauf:</h4>

<p><ul style="list-style: none;"><li><p>A) Start mit Selbststudium: 1. Oktober 2018 - Zusendung der Literatur</p></li>
<li><p><b>B) 1. Präsenzphase in Aachen November 2018</b></p></li>
<li><p>C) Bearbeitung der Modulaufgabe im Unternehmen</p></li>
<li><p><b>D) 2. Präsenzphase in Aachen Januar 2019</b></p></li></ul>

<h4>Modulverantwortliche:</h4>

<p>Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dr. h.c. Dr. h.c. Fritz Klocke, Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren
 
09.10.2018 - 10.10.2018
Grundlagenseminar Zahnrad- und Getriebetechnik
Zahnräder unterliegen hinsichtlich ihrer Auslegung in Bezug auf Tragfähigkeit und Laufverhalten hohen Ansprüchen und stehen daher im besonderen Fokus des Konstruktionsprozesses von Antriebssträngen. Gültige Berechnungsverfahren des allgemeinen Maschinenbaus sind nur bedingt für die Anwendung in der Zahnradtechnik geeignet, weshalb sich für die Handhabung dieser Baugruppe eigenständige Berechnungsstandards etabliert haben. Zudem unterliegt die Herstellung eines Zahnrades aufgrund der spezifischen geometrischen Gestaltung einer vergleichsweise aufwendigen, gekoppelten Maschinenkinematik. Zur wirtschaftlichen Fertigung unterschiedlicher Losgrößen haben sich daher diverse Herstellungsverfahren mit verschiedenartigen Eigenheiten bezüglich des Herstellungsprozesses sowie der resultierenden Zahnkontur und Oberflächenfeinstruktur etabliert. Anwender im Bereich der Zahnradtechnik haben demzufolge die Aufgabe unter unterschiedlichen Varianten der Zahnradherstellung bzw. geometrischen Gestaltung des Zahnrades eine Auswahl zu treffen. Zugleich sollen die Zahnräder den Anforderungen an Tragfähigkeit und Geräuschverhalten genügen sowie dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit entsprechen. Hierzu ist eine genaue Kenntnis von Herstellungsverfahren und Einsatzeigenschaften von Zahnrädern notwendig.
Im Seminar werden grundlegende Eigenschaften des Maschinenelements Zahnrad, Zahnradherstellungs- und Qualitätsprüfungsverfahren sowie Untersuchungs- und Bewertungsansätze hinsichtlich Tragfähigkeit und Laufverhalten aufgezeigt. Weiterhin werden Herausforderungen und Möglichkeiten unterschiedlicher Auslegungsstrategien präsentiert und diskutiert. Das Veranstaltungskonzept legt zudem einen Schwerpunkt auf Methoden der Interpretation, Analyse und Lösung von Problematiken in Fertigung und Einsatz von Zahnrädern. Daher werden mögliche Komplikationen anhand von
Praxisübungen gemeinsam diskutiert und gelöst.
 
09.10.2018 - 10.10.2018
Top Executive Seminar Baukastenmanagement, Aachen
Modulare Baukastensysteme erm&ouml;glichen eine hohe Vielfalt von angebotenen Produktvarianten bei gleichzeitiger Erzielung von Skaleneffekten &ndash; eigentlich ein Widerspruch in sich. Die Gestaltung und Nutzung von Produktbauk&auml;sten bringt au&szlig;erdem neue Herausforderungen an die Produktstrukturierung sowie an die Prozess- und Organisationsgestaltung der Produktentstehung und Produktpflege mit sich.<br>Auch wenn die Mehrzahl der Unternehmen die Bedeutung von Baukastensystemen f&uuml;r den Markterfolg bereits erkannt hat, zeigen unsere Erfahrungen, dass sich der &uuml;berwiegende Anteil erst noch auf dem Weg zu einem erfolgreichen Baukastenmanagement befindet.<br>Um Sie auf diesem Weg zu unterst&uuml;tzen, konzentrieren wir uns mit unserem Seminar auf genau diese Herausforderung. Professor Dr. Ulrich Hackenberg hat als ehemaliges Vorstandsmitglied des Volkswagen Konzerns wie kein anderer die Entstehung der Baukastensystematik vorangetrieben. Gemeinsam mit unseren Erfahrungen aus &uuml;ber 20 Jahren Baukasten- und Plattformmanagement zeigen wir Ihnen im Seminar individuelle L&ouml;sungen f&uuml;r Ihre Herausforderungen auf.</p><h4>Lernen Sie aus &uuml;ber 20 Jahren Baukasten- und Plattformerfahrung</h4><ul><li><p>worauf es bei der Baukastenauslegung ankommt</p></li><li><p>wie Sie den Baukasten als Organisationstool nutzen k&ouml;nnen</p></li><li><p>welche Stakeholder Sie im Unternehmen wie einbinden m&uuml;ssen</p></li><li><p>wie Sie den Baukasten im Lebenszyklus managen und &bdquo;frisch&ldquo; halten</p></li></ul>
 
16.10.2018
Basisseminar Elektromotorenproduktion
Elektromotoren werden bereits seit über einem Jahrhundert in Deutschland produziert. Dennoch wurden insbesondere in den letzten zehn Jahren erhebliche Fortschritte in der Motorentechnologie – insbesondere getrieben durch das Streben nach höheren Leistungsdichten und Energieeffizienz – erzielt. Unter dem Druck des sich wandelnden Mobilitätssektors hin zu hybriden und vollelektrischen Antrieben wurden die Produktionstechnologien für elektrische Motoren höherer Leistungsklassen in Richtung größerer Serien weiterentwickelt. Die hier gewonnenen Erkenntnisse lassen sich auch auf die Produktion klassischer Elektromotoren übertragen und somit entsprechende wirtschaftliche und technologische Verbesserungen realisieren. Schwerpunkt der Veranstaltung ist es, neben aktuellen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis, Lösungsansätze für die Produktion von Elektromotoren zu vermitteln. Dabei werden Schlüsseltechnologien näher beleuchtet und Ansätze zur integrierten Produktund Prozessentwicklung vorgestellt. Zwei Vorträge von Referenten aus der industriellen Praxis erlauben einen Einblick in die Herausforderungen und Lösungen der Branche.
 
17.10.2018
6. Elektromobilproduktionstag
Der Elektromobilität wird von Politik und Gesellschaft eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Energiewende zugesprochen. Elektrifizierte Kraftfahrzeuge wie auch elektrisch angetriebene Zweiräder tragen zur Erreichung dieser Vision bei. Es ist davon auszugehen, dass die Elektromobilität sich kurz- bis mittelfristig am Markt etabliert und ihren jetzigen Status als Nischenmarkt verlässt. Eine wirtschaftliche und effektiv umsetzbare Produktion von Elektromobilen ist dabei Grundvoraussetzung für die Umsetzung dieser Vision. Der 6. Elektromobilproduktionstag bringt Produkt- und Prozessverantwortliche aus Industrie und Forschung zusammen und beleuchtet die gesamte elektromobile Wertschöpfungskette. Dabei werden Einschätzungen bezüglich Trends und Lösungen zu aktuellen Fragestellungen der Elektromobilproduktion gegeben. Im Fokus des Elektromobilproduktionstags stehen vier zentrale Säulen:
</p><ul><li><p>Potenziale innerhalb der Produktion von Traktionsbatterien</p></li><li><p>Wettbewerbsfähige Produktion der Komponenten des elektrischen
Antriebsstrangs</p></li><li><p>Produktion von wirtschaftlichen Elektrofahrzeugen</p></li><li><p>Erfolgreiche Markteinführung alternativer Fahrzeugkonzepte und Geschäftsmodelle</p></li></ul><p>
Wir laden Sie herzlich ein, sich auf dem 6. Elektromobilproduktionstag über aktuelle Erfahrungen und Lösungen rund um die Elektromobilproduktion mit Vertretern aus Industrie, Forschung und Politik auszutauschen.
Wählen Sie zwischen den 5 Sessions ihren Schwerpunkt:
<ul><li><p><b>1 PRODUKTION VON BATTERIEZELLEN</b><br>Die Produktion der Batteriezelle ist geprägt durch komplexe chemische, elektrische und mechanische Produktzusammenhänge. Diese Komplexität macht die Batteriezellenproduktion zu einem schwer beherrschbaren Prozess. Die Herausforderung besteht darin, die diversen Eigenheiten der Batteriezelle entlang der gesamten Produktion zu
verstehen und darauf einen auf sich abgestimmten Technologieeinsatz abzuleiten. Die Session wird auf relevante Produktionsschritte eingehen, diese aus einer technischen Perspektive beleuchten und Konzepte vorstellen, um die Produktion so effektiv wie möglich zu gestalten.</p></li><li><p><b>2 PRODUKTION VON BATTERIESYSTEMEN</b><br>Das Batteriesystem eines Elektrofahrzeugs ist eine komplexe Komponente, bei deren Auslegung mechanische, elektrische und thermische Anforderungen zu erfüllen sind. Die Montagekette von der Batteriezelle bis zum Batteriesystem umfasst dabei eine Vielzahl unterschiedlicher Prozessschritte. In der Session werden Herausforderungen und entsprechende Lösungen zu Handhabungs- und Greifprozessen, eingesetzten Materialien und Applizierungstechniken, elektrischen Zellkontaktierungssystemen und deren Produktion sowie EOL-Prüfprozessen aufgezeigt.</p></li><li><p><b>3 ELEKTROMOTORENPRODUKTION</b><br>Die Elektromotorenproduktion befindet sich im Umbruch. Durch das Innovations- und Optimierungsbestreben der automobilen OEM halten neue Materialien, Motorarchitekturen und Prozesstechnologien Einzug in etablierte Wertschöpfungsketten. Eine Standardisierung ist noch nicht zu erkennen, was zu anhaltend hohen Industrialisierungsaufwendungen führt. Dennoch gibt es Bestrebungen, den Produktionsprozess für E-Maschinen automobilfreundlicher zu gestalten, um so bereits im Planungsprozessein determinierbares Qualitätsniveau zu garantieren. Die Session beleuchtet Ansätze zur Optimierung der Prozesskette zur Elektromotorenproduktion aus verschiedenen Blickrichtungen und zeigt Lösungen auf.</p></li><li><p><b>4 AUTONOME SYSTEME IN DER PRODUKTION</b><br>Nicht nur das Produkt Automobil befindet sich in einem disruptiven Wandel – auch die Produktionstechnik steht vor einer digitalen Transformation. Die Grundlage dafür bilden Innovationen auf den Gebieten Sensorik, Robotik und Machine Learning sowie die Digitalisierung gesamter Geschäftsprozesse. Die Vision ist eine vollkommen auftragsgesteuerte Produktion mit der dafür erforderlichen autonomen Wandlungsfähigkeit der Fabriken. Die Session autonome Systeme in der Produktion betrachtet die gesamte Bandbreite „autonomer Systeme im Produktionsumfeld“ – von hochflexiblen Transportsystemen über die Anlagentechnik bis hin zu übergelagerten, autonomen Produktionssteuerungssystemen.</p></li><li><p><b>5 FLEXIBLER KAROSSERIEBAU</b><br>Aufgrund der starren Anlagenverkettung und des hohen Automatisierungsgrads ist der Karosseriebau in der automobilen Prozesskette der Engpass hinsichtlich zusätzlicher Variantenvielfalt, einer raschen Integration neuer Derivate sowie der kurzfristigen Umsetzung von Produktänderungen. Der wachsende Flexibilitätsbedarf im Karosseriebau wird derzeit mit überproportional steigenden spezifischen Investitionen erkauft. Dabei stoßen aktuelle Produktionskonzepte an die Grenzen der Flexibilisierung. Produktionstechnische Innovationen, wie flexible Vorrichtungskonzepte oder bauteilintegrierte Geometrieinformationen, befähigen alternative Produktionskonzepte und besitzen das Potenzial den Karosseriebau grundlegend zu verändern.</p></li>
 
17.10.2018
Methodenseminar Komplexitätskosten transparent erfassen, Stuttgart
Der eintägige Workshop beginnt mit einer Einführung in die Produktkomplexität. Hierzu wird aufgezeigt, durch welche Kostentreiber die meist „unsichtbaren“ Komplexitätskosten verursacht werden. Ist diese Grundlage geschaffen, werden der Aufwand sowie der Nutzen der Produktkomplexität mithilfe von Praxisbeispielen dargestellt.
Neben der Sensibilisierung für den mit klassischen Controlling-Methoden nicht eindeutig messbaren, durch Produktkomplexität verursachten Aufwand, wird auch der Nutzen durch aktiv beherrschte Produktkomplexität beleuchtet. Den logischen nächsten Schritt stellt die Identifikation von Komplexitätskosten-potenzialen dar. Hierauf aufbauend wird im letzten Schritt die Basis zur Quantifizierung der Komplexitätskosten mithilfe der Ressourcenorientierten Prozesskostenrechnung gelegt und anhand eines Fallbeispiels vertieft.
 
18.10.2018
Basisseminar Batterieproduktion
Eine der wichtigsten Herausforderungen für die zukünftige Elektromobilproduktion ist die Bereitstellung von leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterien. Die Hauptanforderungen sind dabei die Steigerung der Reichweite und die Senkung der Herstellungskosten. Aus diesem Grund arbeiten Automobilhersteller, Maschinen- und Anlagenbauer sowie Batteriehersteller und Energieversorger an der Verbesserung auf Produkt- und Prozessseite. Am PEM der RWTH Aachen befindet sich das Elektromobilitätslabor eLab im Aufbau, in dem die vollständige Produktionstechnik für die Fertigung von Hochvoltspeichern zur Verfügung steht. Das Seminar Batterieproduktion vermittelt den Teilnehmern einen umfassenden Einblick in die Grundlagen der einzelnen Fertigungsprozesse einer Batterie und die besonderen Anforderungen für den Einsatz in Elektrofahrzeugen. Dazu werden sowohl die Produktionsprozesse der Batteriezelle als auch des Batteriemoduls und -packs detailliert vorgestellt und durch praktische Erfahrungen ergänzt. Es werden dabei auch die Ansätze einer stärkeren Industrialisierung von Lithium-Ionen-Batterien in Deutschland diskutiert. Neben den Herausforderungen der Produktionsprozesse wird insbesondere der Bereich der kosteneffizienten Qualitätssicherung in der Batterieproduktion erarbeitet.
 
19.10.2018
Expertenseminar Batteriesicherheit
Expertenseminar „Batteriesicherheit: vom Engineering bis zur Produktion“

Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs ist ein fundamentaler Wandel in der Automobilbranche und stellt etablierte Unternehmen vor große Herausforderungen. Insbesondere durch den Einzug des Hochvoltspeichers als gänzlich neue Komponente im Fahrzeug werden grundlegende Fragen der Sicherheit aufgeworfen. Sicherheitsfragen stellen sich dabei entlang des gesamten Lebenszyklus des Hochvoltspeichers angefangen bei der Entwicklung und Zertifizierung, dem Betrieb im Fahrzeug über die Batteriezellproduktion und Batteriesystemmontage bis hin zur generellen Handhabung von Batterien (z.B. Lagerung, Transport oder Demontage). Den Teilnehmern des Expertenseminars „Batteriesicherheit: vom Engineering bis zur Produktion“ werden in Fachvorträgen bestehende Gefahren und entsprechende Maßnahmen aufgezeigt. Zudem werden die Inhalte im Rahmen von praktischen Demonstrationen anhand der Infrastruktur der RWTH Aachen verdeutlicht.
 
22.10.2018 - 26.10.2018
Zertifikatkurs Lean Production Expert - Lean Production durchdringen und Industrie 4.0 live erleben
Der praxisbezogene Zertifikatkurs vermittelt und demonstriert Ihnen die Lean Prinzipien in der Produktion, auch durch die direkte Transferumgebung in unserer Industrie 4.0 Demonstrationsfabrik. Im Kurs lernen Sie grundlegend die 7 Verschwendungsarten kennen und Sie erhalten umfassende Kenntnisse zur Prozessoptimierung mit Lean Werkzeugen wie z.B. der 6S-Methode, Wertstromanalyse und -design sowie Kundentakt und One- Piece Flow, Kanban, Pull Prinzip und der Optimierung von Rüstprozessen durch SMED. Zudem erleben Sie Industrie 4.0 live in unserer Demonstrationsfabrik.
Nach einer theoretischen Einführung in jedes Thema setzen Sie das Erlernte zeitnah in unserer Demonstrationsfabrik praxisnah um. Unsere Übungen und Planspiele stellen eine optimale Vorbereitung dar, um anschließend Lean Maßnahmen in Lean Projekten in Ihrem eigenen Unternehmen umzusetzen.
Beim Werkzeug Wertstromdesign nehmen Sie im Praxisteil selbst den IST-Wertstrom in unserer Demonstrationsfabrik auf und entwickeln daraus einen verschwendungsfreien SOLL-Wertstrom. Das Spektrum des Kurses wird durch weitere Übungen und Planspiele z.B. zum Shopfloor Management, SMED Rüstoptimierung und unserer Industrie 4.0 Factory Tour abgerundet.
Der Zertifikatkurs dauert inklusive der Zertifikatprüfung fünf Tage und wird durch erfahrene Trainer und Experten aus der Hochschule und des Lean Enterprise Instituts praxisnah moderiert.
 
23.10.2018 - 24.10.2018
Methodenseminar Agile Entwicklung mechatronischer Produkte
Das Seminar zeigt die Rolle des agilen Gedankens im Kontext produzierender Unternehmen, indem anhand eines realen Cases die Werkzeuge und Methoden der Agilen Produktentwicklung angewendet werden. Darüber hinaus wird die Anwendbarkeit agiler Methoden im mechatronischen Umfeld untermauert.
Thematische Schwerpunkte</p><ul><li><p>Grundlagen zur agilen Produktentwicklung</p></li><li><p>Agile Entwicklung an einem realen Case</p></li><li><p>Praxisbeispiel aus der Industrie</p></li></ul><p>Das Seminar befähigt Sie zur Umsetzung der im Seminar vorgestellten Methoden im Arbeitsalltag. Hierfür wird anhand eines realen Cases das Arbeiten in einem agilen Entwicklungsprojekt mit sämtlichen Tools und Werkzeugen simuliert.
 
23.10.2018 - 24.10.2018
7. Aachener High-Performance-Cutting [HPC] Konferenz
Die fortschreitende Globalisierung ist durch einen zusammenwachsenden und dynamischen Weltmarkt gekennzeichnet. Der westeuropäische Wirtschaftsraum sieht sich dabei mit einer zunehmenden Konkurrenz, insbesondere aus osteuropäischen und asiatischen Ländern, konfrontiert. Das Lohnniveau in diesen Ländern ist deutlich geringer als in Westeuropa. Der daraus resultierende Leistungsdruck erfordert das stetige Bestreben, Fertigungsprozesse mit erhöhter Produktivität, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit zu entwickeln. Dieses Ziel kann durch innovative Produktionskonzepte und Hochleistungstechnologien erreicht werden. In diesem Zusammenhang steht die Technologie der Hochleistungsbearbeitung (HPC) für eine signifikante Reduzierung von Hauptzeiten und Durchlaufzeiten. Dies wird durch die Steigerung der Zeitspanvolumina, durch angepasste Werkzeug- und Maschinenkonzepte sowie durch die ganzheitliche Betrachtung und Optimierung der Prozesskette erreicht. Die Forderung nach Hochleistungsprozessen ist vor allem dann gegeben, wenn neue schwer zerspanbare Werkstoffe zum Einsatz kommen. Dies trifft in besonderem Maße auf die Automobil- und Luftfahrtindustrie zu. Aktuelle Forschungsschwerpunkte liegen auf der Hochleistungsbearbeitung von Titan- und Nickelbasislegierungen, hochfesten Stählen und Gusseisenwerkstoffen, bleifreien Stahl- und Kupferwerkstoffen sowie Verbundwerkstoffen.
Im Rahmen der Konferenz berichten erfahrene Referenten aus Industrie und Forschung über Erkenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Hochleistungszerspanung mit geometrisch bestimmter Schneide. Die Tagung dient als Diskussionsforum und beinhaltet die Demonstration von aktuellen Forschungsergebnissen aus dem Bereich der Zerspanungstechnologie an zahlreichen Prüfständen.
 
24.10.2018
Innovationstag Industrie 4.0
Was bedeutet das Schlagwort Industrie 4.0 für Ihr Unternehmen? Welche Rolle spielen in diesem Kontext für Sie Smart Products und Smart Services? Die zunehmende Digitalisierung ändert die Wirtschaft der Gegenwart und Zukunft. Produktionen, Produkte und Dienstleistungen werden „intelligenter“. Wir zeigen Ihnen auf, wie Sie auf Basis zukünftiger Anforderungen die für Sie relevanten und notwendigen Technologien identifizieren und Lösungskonzepte der Digitalisierung entwickeln können. Erlernen Sie anhand eines konkreten Fallbeispiels und anwendungserprobter Methoden, wie Sie das Potenzial der Digitalisierung für Ihr Unternehmen erschließen.
Ziel des Innovationstags ist es, Sie zu befähigen, das Potenzial von Anwendungen im Kontext von Industrie 4.0 für Ihr Unternehmen abzuleiten und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zu identifizieren. In kleinen Arbeitsgruppen können die Teilnehmer anschließend die vorgestellten Methoden in einem Fallbeispiel anwenden und exemplarisch digitale Lösungskonzepte erarbeiten und diskutieren.
 
25.10.2018
Einführung Industrie 4.0: Der Weg zur unternehmensindividuellen Roadmap
„Der Begriff ist einfach, doch das Konzept ist hochkomplex. Nicht alle haben die ganze Tragweite erfasst.“ Dieses Zitat von Prof. Henning Kagermann, Präsident der Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V., fasst die Problematik vieler produzierenden Unternehmen gut zusammen: Entscheidungsträgern fällt es schwer, die Ideen von Industrie 4.0 auf konkrete Ziele für ihre Organisation herunterzubrechen. So bleiben große Potentiale des Paradigmenwechsels in der konkreten Umsetzung ungenutzt. Denn, welche ersten Schritte müssen auf dem Weg zu Industrie 4.0 bewältigt werden?
Welcher Aufwand ist bei der Implementierung gerechtfertigt? Und welche langfristigen Ziele sind dabei zu verfolgen?
Das Ziel des Seminars ist daher die Verbindung von theoretischem Verständnis und praktischer Anwendung. Die vielseitigen Facetten von Industrie 4.0 sollen tiefgehend verstanden und in einer 1.600m² großen Demonstrationsfabrik live erlebt werden. Zusätzlich entwickeln die Teilnehmer mit ihrem neu erworbenen Wissen eine erste spezifische Umsetzungsstrategie für ihr Unternehmen. Durch eine „Industrie 4.0 – Positionsbestimmung“ und die Erarbeitung von Technologieansätzen entsteht, angeleitet durch Experten des WZL, eine erste teilnehmerspezifische Roadmap, die gemeinsam mit der Seminargruppe diskutiert wird.</p>
<h4>Seminarkonzept</h4>
<p>Prof. Dr.-Ing. Günther Schuh
 
25.10.2018 - 26.10.2018
12. Aachener Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung
Ein durchdachtes Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) ist heute kein Luxus mehr, sondern ein Muss! Kernaufgabe des TIM ist es, die für Innovationen benötigten Technologien (Produkt-, Produktions- und Materialtechnologien) zum richtigen Zeitpunkt und zu angemessenen Kosten bereitzustellen. Erfolgreiches Technologie- und Innovationsmanagement wurde insbesondere in deutschen Technologieunternehmen meist mit der Entwicklung neuer Technologien, der Einführung neuer Produkte sowie deren kontinuierlicher Verbesserung gleichgesetzt. Heute tritt neben die fortlaufende Verbesserung des Technologie- und Produktportfolios die Notwendigkeit, die fundamentale Grundlage der eigenen Geschäftstätigkeit zu überdenken: das eigene Geschäftsmodell. Technologische Differenzierung und operationale Effizienz reichen im internationalen Wettbewerb oft nicht mehr aus, um nachhaltig wettbewerbsfähig zu sein. Neue Geschäftsmodelle sind oftmals Grundlage disruptiver Innovationen und ermöglichen erst den Markterfolg. Erst die Kompetenz, technologische Potenziale frühzeitig zu erkennen, gezielt zu entwickeln und zusammen mit dem passenden Geschäftsmodell in Produkte am Markt umzusetzen, wird zukünftig über unternehmerischen Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Voraussetzung hierfür ist eine konsistente Technologie- und Innovationsstrategie. In zahlreichen Fachvorträgen von Referenten aus Wissenschaft und Industrie erfahren Sie, wie mit passenden Prozessen, Strukturen und Methoden ein sinnvoll agierendes Technologie- und Innovationsmanagement gestaltet werden kann. Neben Impulsvorträgen und Praxisbeispielen steht vor allem der persönliche Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern im Vordergrund. Wir laden Sie herzlich ein, sich im Rahmen der Tagung mit unseren hochkarätigen Referenten sowie den anderen Teilnehmern über aktuelle Erkenntnisse und Ansätze des Technologie- und Innovationsmanagements auszutauschen. Weitere Informationen finden Sie unter www.tm-tagung.de (Keine Möglichkeit zur Anmeldung!)
 
05.11.2018 - 09.11.2018
Zertifikatkurs Lean Administration Expert - Lean Administration durchdringen und Industrie 4.0 live erleben
Der praxisbezogene Zertifikatkurs Lean Administration erschließt Ihnen die Anwendung von Lean Prinzipien unter Berücksichtigung des Digitalen Wandels. Orientiert an einem Phasenmodell zur Einführung von Lean Administration werden benötigte Methoden in Abhängigkeit vom Reifegrad des Unternehmens vorgestellt. Hierzu gehören u. a. Arbeitsplatzgestaltung sowie deren ergonomischen Rahmenbedingungen, Prozessmanagement und visuelle Prozessmodellierung, Kontinuierlicher Verbesserungsprozess, Visuelles Management, Office Layout, Gestaltung der Zusammenarbeit und von Meetings, Unternehmenskultur und Führungsverhalten, Führen mit Zielen und Kennzahlen sowie die Potenziale von Industrie 4.0 in indirekten Bereichen.
Experten aus der Industrie berichten in einem Gastvortrag über Best Practices und geben genügend Raum für Diskussionen. Erleben Sie live an unserem Demonstrator eines realen Produktes, wie sich die Digitalisierung in der Auftragsabwicklung gestaltet. Zielsetzung des Zertifikatkurses ist es Sie dazu zu befähigen, Lean Administration Projekte erfolgreich im eigenen Unternehmen durchzuführen.
Der Zertifikatkurs dauert inklusive der Zertifikatprüfung fünf Tage und wird durch erfahrene Trainer und Experten aus der Hochschule und des Lean Enterprise Instituts praxisnah moderiert.
 
06.11.2018
4. Complexity Management Congress
Wissen bedeutet Erfolg. Vor allem im Bereich des Komplexitätsmanagements fehlt Führungskräften jedoch häufig das richtige Rüstzeug, um wesentliche Potenziale nachhaltig zu erschließen. Die Complexity Management Academy hat sich daher den Aufbau und den Transfer von Kompetenzen zum Komplexitätsmanagement zur Kernaufgabe gemacht. Zentrales Element ist dabei die sogenannte Complexity Community, ein Netzwerk aus Unternehmen, das die Basis für den gegenseitigen Erfahrungsaustausch zu aktuellen Themen darstellt. Mit dem jährlichen Complexity Management Congress bietet die Academy die ideale Plattform zum gegenseitigen Austausch der Community mit Teilnehmern aus Industrie und Forschung. Der Kongress fokussiert dabei aktuelle und viel diskutierte Themen des Komplexitätsmanagements. Hochkarätige Referenten erläutern dazu in verschiedenen Sessions eigene Lösungen und Erfahrungen. Dabei umfasst das Themenspektrum nicht nur eine Branche, sondern Referenten aus verschiedensten Bereichen. Teilnehmer erhalten so einen intensiven 360° Überblick. Neben Referentenvorträgen bieten die Konferenz und die angeschlossene Industrieausstellung zahlreiche Optionen zum Networking.
 
07.11.2018 - 08.11.2018
18. Internationales Kolloquium "Werkzeugbau mit Zukunft"
Das 18. Internationale Kolloquium „Werkzeugbau mit Zukunft“ und der Wettbewerb „Werkzeugbau des Jahres“ sind seit Jahren feste Größen in der Branche des Werkzeug- und Formenbaus. Das Kolloquium gilt als der zentrale Branchentreffpunkt. Die besten Unternehmen des Wettbewerbs erhalten hier die Chance, ihre Erfolgsstrategien zu präsentieren. Auf kompakte Art und Weise bietet die Veranstaltung praktische Handlungsempfehlungen, damit Unternehmen im Wettbewerb langfristig erfolgreich bestehen können. Die Vorträge des Kolloquiums halten Experten der besten Unternehmen aus dem Werkzeug- und Formenbau und aus unseren Forschungseinrichtungen. Das WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer IPT präsentieren Methoden, Systeme und Technologien als praxisrelevante Forschungsergebnisse. Außerhalb der Vorträge eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten zum persönlichen Ideen- und Erfahrungsaustausch.
 
07.11.2018 - 08.11.2018
Aktuelle Entwicklungen beim Vorverzahnen
Die Wirtschaftlichkeit der heutigen Zahnradfertigung wird maßgeblich durch die Produktivität der einzelnen Fertigungstechnologien beeinflusst. Das Streben nach geringeren Stückkosten führt dazu, dass die Fertigungsprozesse immer näher an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gebracht oder neue, produktivere Verfahren angewendet werden müssen. Die Einführung des Hochgeschwindigkeitswälzfräsens im Trockenschnitt stellt einen wichtigen Schritt in diese Richtung dar. Allerdings zeigt sich, dass eine wirtschaftliche und prozesssichere Trockenbearbeitung nur dann gewährleistet ist, wenn die hieraus resultierenden Anforderungen bekannt sind und Maßnahmen zu ihrer Umsetzung konsequent verfolgt werden.
In unserem Seminar werden Ihnen aktuelle Entwicklungen hinsichtlich der Verfahren und Strategien zur Vorbearbeitung von Verzahnungen sowie deren Möglichkeiten und Grenzen nahe gebracht. Fachleute namhafter Unternehmen aus den Bereichen Verzahnmaschinen, Werkzeuge und Antriebstechnik werden über ihre Erfahrungen, Meinungen und Visionen referieren. Das Veranstaltungskonzept legt den Schwerpunkt auf Beiträge der Industrie, die durch grundlagenorientierte Themen aus der Forschung ergänzt werden und bietet dabei viel Raum zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion.
 
07.11.2018 - 08.11.2018
Trends in Gear Soft Manufacturing
The profitability of today’s gear production is primarily influenced by the productivity of the single manufacturing processes. The ambition to lower piece costs is responsible for production processes carried closer to the limit given by their capability or new processes with a higher productivity being applied. The introduction of dry high-speed hobbing is an important step into this direction. Admittedly economically advantageous and reliable dry machining can only be assured, when the process requirements are known. Methods to apply them in industrial environment have to be followed consequently.
In our seminar we will introduce today’s developments regarding manufacturing processes and strategies for soft gear production as well as the capabilities and limits. For this purpose, experts from machine tool manufacturers, tool suppliers and drive train technologists will speak about their experiences, opinions and visions. The concept of the seminar focuses on industrial presentations that will be completed by fundamental scientific topics. It gives a lot of room to discussions and the exchange of experiences.
 
13.11.2018 - 14.11.2018
Prozess- und Zustandsüberwachung für die Fertigung von Turbomaschinen
Moderne Produktionsanlagen sehen sich steigenden Anforderungen an Produktivität und Wirtschaftlichkeit ausgesetzt. Gleichzeitig verlangen Hightech-Branchen immer höhere Produktqualitäten. Zur Erfüllung dieser gegensätzlichen Anforderungen ist es eine zwingende Voraussetzung, Produktionsmaschinen und -prozesse zu jeder Zeit in ihrem optimalen Arbeitspunkt zu betreiben. Um Maschinenausfälle und Produktionsausschuss zu vermeiden, geht der Trend zur kontinuierlichen Überwachung des Maschinenzustands und des Produktionsprozesses. Eine Überwachung des Produktionsprozesses trägt dazu bei, die Lebensdauer von Werkzeugen besser ausnutzen sowie Stillstandzeiten und Produktionsausschuss vermeiden zu können. Gleichzeitig können fertigungsbedingte Beschädigungen des Bauteils im Vorfeld erkannt und entsprechende Bauteile überarbeitet oder aussortiert werden. Ziel dieses Seminars ist es, einen Einblick in den aktuellen Stand der Prozess- und Maschinenzustandsüberwachung zu geben. Dabei wird den Teilnehmern ein Überblick über verfügbare Überwachungslösungen und -technologien vermittelt. Themengebiete des Seminars bilden neben modernen Zustandsüberwachungskonzepten die Prozessüberwachung und spezielle Herausforderungen. Die Themen werden durch Vertreter aus Forschung und Industrie präsentiert.
 
15.11.2018 - 16.11.2018
Lean Production - Lean Production Grundlagen und Einordnung von Industrie 4.0
Die konsequente Orientierung am Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist die Basis für alle Analysen, Methoden und Werkzeuge, die im Rahmen von Lean Production zur Anwendung kommen. Das praxisbezogene Seminar vermittelt Ihnen die zentralen Lean Production Prinzipien.
Sie lernen die 7 Verschwendungsarten kennen und erlangen Kenntnisse zur Prozessoptimierung mit Lean Methoden wie 6S, der Wertstrommethodik, Kundentakt, One-Piece Flow, Pull Prinzip,
SMED (Rüstzeitreduzierung) und weiteren operativen Methoden zur schnellen Erkennung und gezielten Vermeidung von Verschwendung in der Produktion.
Nach einer theoretischen Einführung in das Thema setzen Sie das Gelernte sofort im Planspiel eines Produktionsprozesses um und optimieren in mehreren Spielrunden die Prozessfolge. Ein weiteres Planspiel der wertstromorientierten Produktionssteuerung sowie das Thema KVP und PDCA-Zyklus runden das Spektrum des Seminars ab. Sie erhalten Unterlagen und Hilfsmittel, die Sie in Ihrem beruflichen Alltag begleiten werden.
Das Seminar dauert zwei Tage und wird durch erfahrene Trainer und Experten aus der Hochschule und des Lean Enterprise Instituts praxisnah moderiert.
 
26.11.2018 - 30.11.2018
Zertifikatkurs Produktkomplexität managen
Zunehmend heterogene und individuelle Kundenanforderungen versuchen Unternehmen mit einer Erhöhung der Variantenvielfalt zu bedienen. Neben der steigenden Funktionalität er Produkte durch vermehrte Integration verschiedener Technologien führt dies zu hoch komplexen Produktprogrammen. Um die wachsende Produktkomplexität in Unternehmen erfolgreich und kundengerecht zu beherrschen, haben die Complexity Management Academy und die RWTH Aachen mit dem Zertifikatkurs „Produktkomplexität managen“ ein Executive-Programm aufgebaut, das individuelle Fragen zur nachhaltigen und wirtschaftlichen Verankerung des Komplexitätsmanagements in die Unternehmensstruktur beantwortet.
Der Kurs gliedert sich in die Module Grundlagen und Strategien des Komplexitätsmanagements, Beherrschung der externen (marktseitigen) und internen (unternehmensseitigen) Komplexität sowie die organisatorische Verankerung des Komplexitätsmanagements. Zielsetzung ist die Vermittlung von Schlüsselfähigkeiten für Führungskräfte in Entwicklungsund Vertriebsbereichen. Dazu zeigen Experten aus Industrie und Forschung aktuelle Trends und Entwicklungen im Komplexitätsmanagement auf und vermitteln anhand von Fallbeispielen und Übungen State-of-the-Art-Methoden sowie Wissen für eine effiziente Arbeit. Zusätzlich schafft der Kurs ein Netzwerk zwischen Teilnehmern und Referenten.
 
29.11.2018 - 30.11.2018
Methodenseminar Agile Entwicklung mechatronischer Produkte
Das Seminar zeigt die Rolle des agilen Gedankens im Kontext produzierender Unternehmen, indem anhand eines realen Cases die Werkzeuge und Methoden der Agilen Produktentwicklung angewendet werden. Darüber hinaus wird die Anwendbarkeit agiler Methoden im mechatronischen Umfeld untermauert.
Thematische Schwerpunkte</p><ul><li><p>Grundlagen zur agilen Produktentwicklung</p></li><li><p>Agile Entwicklung an einem realen Case</p></li><li><p>Praxisbeispiel aus der Industrie</p></li></ul><p>Das Seminar befähigt Sie zur Umsetzung der im Seminar vorgestellten Methoden im Arbeitsalltag. Hierfür wird anhand eines realen Cases das Arbeiten in einem agilen Entwicklungsprojekt mit sämtlichen Tools und Werkzeugen simuliert.
 
04.12.2018 - 05.12.2018
Von Lean Production zu Industrie 4.0
Während produzierende Unternehmen jahrelang auf Lean Production als Ansatz für die effiziente Gestaltung der Produktion gesetzt haben, lassen technologische Entwicklungen die Vision einer in Echtzeit steuerbaren Produktion näher rücken. In Deutschland wird diese Entwicklung unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ diskutiert. Doch wie lässt sich Lean Production mit Industrie 4.0 am besten verbinden? Wo liegen die Grenzen der Ansätze und wann ist welcher Ansatz geeignet?
Zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bedarf es gerade in der Einzel- und Kleinserienfertigung kurzer Reaktionszeiten, geringer Kosten und einer effizienten Wertschöpfung. Das Seminar adressiert die Aufgabengebiete des Produktionsmanagements und stellt Grundkenntnisse, Methoden und aktuelle Beispiele dar, welche gemeinsam mit den Teilnehmern diskutiert werden. Es wird ein übergeordnetes Verständnis zur Gestaltung von Prozessen im Spannungsfeld zwischen Lean Production und Industrie 4.0 vermittelt. Durch praktische Übungen machen die Teilnehmer eigene Erfahrungen mit Industrie 4.0 Technologien in der Demonstrationsfabrik des Clusters Smart Logistik der RWTH Aachen.
Das Seminar findet in Kooperation mit dem Lean Enterprise Institut, Aachen statt.
 
06.12.2018
Montageorganisation
Für den Standort Deutschland ist die Montage als einer der mitarbeiterstärksten Beschäftigungsbereiche von hoher Bedeutung. Wie kein anderer Unternehmensbereich muss die Montage flexibel auf Marktveränderungen reagieren, um den Unternehmenserfolg zu sichern.
Gleichzeitig müssen verdeckte Probleme aus vorgelagerten Bereichen in der Montage kompensiert werden. Produzierende Unternehmen müssen die Varianz in der Montage beherrschen sowie Montageprozesse gezielt planen, steuern und kontrollieren.
Das Seminar vermittelt neben aktuellen Trends in der Montagegestaltung innovative Lösungen aus Wissenschaft und Praxis. Es werden Methoden und Werkzeuge vorgestellt, um sowohl Standplatz- als auch Fließmontagen effizient zu gestalten und zu steuern. Dabei werden ebenso angrenzende Prozesse wie z. B. Logistik und Materialbereitstellung mit einbezogen, um Lösungsansätze für eine ganzheitliche Optimierung der Montage aufzuzeigen.