Karriere am WZL

 

Masterarbeit

am Forschungsbereich Technologie der Fertigungsverfahren, Abteilung Schleifen, Umformen und Technologieplanung, Gruppe Schleiftechnik
 

Eingriffsmodellierung realer Schleifwerkzeuge beim Außenrundschleifen

Ausgangssituation
Die Entwicklung von Assistenzsystemen für Industrie 4.0 Applikationen in der Schleiftechnik erfordert neue und innovative Methoden, die eine mathematische Charakterisierung der komplexen Zerspanvorgänge beim Schleifen mit geometrisch undefinierten Körner ermöglichen. Ein aktueller Ansatz aus der Forschung zur Charakterisierung des Einsatzverhaltens von Schleifwerkzeugen ist die Methode der kinematischen Eingriffsmodellierung. Hierbei werden die Topographien von realen Schleifscheiben mittels des 3D-Laser-Scanning-Verfahren in ein digitales Schleifscheibenmodell übertragen und die charakteristischen Kontaktbedingungen bei der Schleifbearbeitung durch numerische Simulation der Prozesskinematik berechnet.

Problemstellung
Der Gültigkeitsbereich des bisher entwickelten kinematischen Eingriffsmodells ist zurzeit auf die Prozesskinematik des Flachschleifens begrenzt. Insbesondere in den Bereichen Automotive und Aerospace werden jedoch vorwiegend Rundschleifprozesse zur Fertigung rotierender Bauteil (z. B. Nocken-/Kurbel-/Rotorwellen) eingesetzt. Ziel dieser Arbeit ist es daher den Gültigkeitsbereich des entwickelten kinematischen Eingriffsmodells auf Rundschleifprozesse zu erweitern.


 
Aufgabenstellung
Deine Aufgabe wird es sein, im Rahmen deiner Abschlussarbeit eine kinematische Eingriffsmodellierung für Rundschleifprozesse zu entwickeln und diese in eine Programmiersprache deiner Wahl zu implementieren (z. B. C, C++, Fortran, Matlab). Das bisherige Berechnungsprogramm steht dir selbstverständlich als Bibliothek für deine eigene Programmierung als Ausgangspunkt zur Verfügung und bieten dir damit einen perfekten Einstieg in dein Thema. Das Projekt bietet dir die ideale Möglichkeit deine Kenntnisse aus deinem Studium in einer anwendungsbezogenen Problemstellung aus dem Bereich von Industrie 4.0 zu vertiefen.
 
Voraussetzungen:
– Selbständige, zuverlässige und strukturierte Arbeitsweise
– Interesse an der numerischen Mathematik
– Solide Kenntnisse in einer Programmiersprache (idealerweise C, C++, Fortran, Matlab)



Geboten wird:
– Klare Abgrenzung deiner Aufgaben
– Umfangreiche Betreuung
– Schnelle Korrekturschleifen
– Eigenständige Zeiteinteilung
– Exzellentes Arbeitsklima zwischen Assistenten, Hiwis und Abschluss-arbeitern
– Super Kaffee aus einem Vollautomaten

Zeitaufwand: 0,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Christian Wrobel, M.Sc. RWTH
 
Cluster Produktionstechnik 3A 346
Tel.: +49 241 80-27372
Fax: +49 241 80-22293
Mail: C.Wrobel@wzl.rwth-aachen.de