Die Geschichte des WZL

 


1906

Geheimrat Prof. Dr. Ing. E.h. Adolf Wallichs wird auf den Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen und Betriebslehre der RWTH Aachen berufen.




1936

Prof. Dr.-Ing. Herwart Opitz übernimmt die Leitung des Lehrstuhls und des dazugehörigen Instituts.


Prof. Opitz




1937


Bild der Maschinenhalle des WZL




1938

Durch eine wesentliche Erweiterung des Laboratoriums werden die Voraussetzungen zu einer Ausdehnung der Forschungstätigkeit auf neuzeitliche Probleme des Werkzeugmaschinenbaus und der Fertigungstechnik geschaffen. Unter der Leitung von Prof. Opitz entwickelt sich das WZL zu einer der modernsten und bedeutendsten Forschungsstätten seiner Art.




1946

Prof. Opitz beginnt mit nur wenigen Mitarbeitern den Wiederaufbau des im Kriege fast völlig zerstörten Instituts. Nach dem Abschluss des Wiederaufbaus wird im Jahre 1948 unter widrigsten äußeren Umständen das 1. Aachener Werkzeugmaschinenkolloquium (AWK) veranstaltet. Der in der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre einsetzende wirtschaftliche Aufschwung ermöglicht eine Verstärkung der Forschungstätigkeit, die sich deutlich in der Zunahme der Mitarbeiterzahlen widerspiegelt.




1973

Ein zusätzlicher Schwerpunkt wird dadurch gesetzt, dass die Abteilung Messtechnik für die automatisierte Fertigung ergänzend eingerichtet wird. Prof. Dr.-Ing. T. Pfeifer wird zum Leiter der Abteilung Messtechnik berufen.

Vor seiner Emeritierung übergibt Prof. Opitz nach 37jähriger Amtszeit die Leitung des Instituts an:
- Prof. Dr.-Ing Dr. h.c. mult. Dipl.-Wirt. Ing. W. Eversheim
- Prof. Dr.-Ing. W. König
- Prof. Dr.-Ing. M. Weck




1974


Bild der Maschinenhalle des WZL kurz vor dem Umzug von der Wüllerstraße nach Seffent-Melaten




1980

Auf Initiative der Leitung des WZL gründet die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. mit Unterstützung des Landes NRW das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) in Aachen. Aufbauend auf der wissenschaftlich-technischen Substanz des WZL und in enger Kooperation wird so die fertigungstechnische Vertragsforschung in Aachen erweitert. Die vier Professoren des WZL bilden das Direktorium des IPT.





1982

Die "Society of Manufacturin Engineers" (SME), USA, verleiht dem WZL den "SME-Education Award" für die vorbildliche Ausbildung von Ingenieuren und bescheinigt ihm eine "einzigartige Stellung als Ingenieursausbildungsstätte von hohem Rang in der Welt", die es "verdient, als Vorbild auf der ganzen Welt zu gelten".





1986

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. verleiht dem WZL für seine den Maschinenbau fördernde Forschungsarbeit den erstmals verliehenen Preis des Deutschen Maschinenbaus und unterstreicht damit die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie, die eine rasche und wirkungsvolle Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die betriebliche Praxis ermöglicht.




1988

Aus der Abteilung Messtechnik für die automatisierte Fertigung wird Deutschlands erster Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement. Auf den neuen Lehrstuhl wird Prof. Pfeifer berufen.




1992

Auf Initiative des WZL wird das Aachener Demonstrationslabor für integrierte Produktionstechnik (ADITEC) gegründet. Ziel der ADITEC ist es, das im WZL vorhandene Know-how zur praxisorientierten Aus- und Weiterbildung zu nutzen.


Blick in die Maschinenhalle 1992




1994

Zum Jahresende scheidet Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. mult. W. König nach 37-jähriger Tätigkeit am WZL aus der Institutsleitung aus.

Prof. König weitet die Forschungsarbeiten des WZL auf die Umformtechnik aus und beschäftigte sich intensiv mit Werkstofffragen der Fertigungstechnik. Die Bearbeitung von Ingenieur-Keramik war Schwerpunkt seiner jüngeren Forschungstätigkeiten. Der Internationalen Forschungsgemeinschaft für Mechanische Produktionstechnologie (CIRP) gab er als Präsident in der Zeit von1990 bis 1991 neue Impulse.

Seine Arbeiten, insbesondere aus dem Gebiet der spanabhebenden Bearbeitung, erlangten Weltruf und wurden unter anderem durch die Ehrendoktor würde der Universitäten Leuven (1979) und Thessaloniki (1994) sowie die SME Frederick Taylor Research Medal (1992) und die Erich-Siebel-Gedenkmünze der Europäischen Gesellschaft für Blechverarbeitung (1995) gewürdigt.


Prof. König




1995

Prof. Dr.-Ing. Fritz Klocke übernimmt den Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren.




2001

Prof. Wilfried König verstirbt am 27. Juni 2001 nach kurzer, schwerer Krankheit.




2002

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Dr. h. c. mult Walter Eversheim scheidet zum 31. August 2002 nach fast 30-jähriger Tätigkeit aus der Institutsleitung des Werkzeugmaschinenlabors aus. Als Pionier des Simultaneous Engineering erweiterte Prof. Eversheim die Forschungsarbeiten insbesondere auf den Bereich der Produkt- und Prozessentwicklung und wirkte damit als Wegbereiter eines neuen kooperativen Denkens.

Sein Betätigungsfeld erstreckte sich weit über das Werkzeugmaschinenlabor hinaus. Prof. Eversheim war Mitglied des Direktoriums des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT (1980), Direktor des Forschungsinstituts für Rationalisierung FIR (1990) und Direktor des Instituts für Technologiemanagement der Universität St. Gallen, Schweiz (1989).

Durch zahlreiche Gastprofessuren prägte er maßgeblich die nationale und internationale Forschungslandschaft. Das hohe Ansehen, das er in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik genießt, spiegelt sich wider in zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen. Er erhielt die Ehrendoktorwürden der Universitäten Trondheim/Norwegen und St. Gallen/Schweiz. Ihm wurde 1988 der Landesverdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen und 1997 die Herwart-Opitz-Ehrenmedaille verliehen.

Prof. Eversheim war Mitglied in vielen Verbänden und Gremien. Mit Wirkung vom 1. September 2002 übernimmt Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Günther Schuh als Nachfolger von Prof. Eversheim den Lehrstuhl für Produktionssystematik am Werkzeugmaschinenlabor.



Prof. Eversheim




2003

Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Manfred Weck scheidet nach rund 31 Jahren aus der Institutsleitung des Werkzeugmaschinenlabors aus.

Professor Weck hat mit seinen innovativen Ideen auf den Gebieten der Werkzeugmaschinenkonstruktion und -automation einen großen Anteil an der Weiterentwicklung der Fertigungstechnik und diese in Lehre und Forschung stark mitgeprägt.
Der leidenschaftliche Hochschullehrer und Forscher Professor Weck übernahm Verantwortung weit über sein eigentliches Betätigungsfeld WZL hinaus. So leitete er in den Jahren 1991 und 1992 die Geschicke der Fakultät für Maschinenwesen der RWTH Aachen. Seine Expertise war in zahlreichen Gutachtergremien (unter anderen DFG und AIF) gefragt. 1980 war Professor Weck Mitbegründer des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT, wo er seitdem die Abteilung Produktionsmaschinen leitete. Im Jahre 1988 gründete Professor Weck die Forschungsgemeinschaft Ultrapräzisionstechnik, von der ständig richtungweisende Impulse für diese neue Schlüsseltechnologie ausgingen.


Das hohe Ansehen, das Professor Weck weltweit genießt, wird deutlich in seinen zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen, die ihm in seiner einzigartigen Laufbahn zuteil wurden. Auf die Borchers-Medaille der RWTH Aachen und die Taylor-Medaille der Internationalen Forschungsvereinigung für Fertigungstechnik (CIRP) folgten die Ehrendoktorwürde der Universität Hannover (1992), der Universität Dresden (2005) und der Jakob-Wallenberg-Preis der Schwedischen Akademie der Wissenschaften (1995). Er ist Träger der Herwart-Opitz-Ehrenmedaille (1997) und erhielt u. a. den Ernst-Blickle-Preis der SEW-Stiftung, den Lifetime-Achievement Award der Europäischen Gesellschaft für Ultrapräzisionstechnik (2003) sowie den Georg-Schlesinger-Preis der Senats der Stadt Berlin (2003). Professor Weck war Mitglied in vielen Verbänden und Gremien.


Mit Wirkung vom 10. Januar 2004 hat Prof. Dr.-Ing. Christian Brecher die Leitung des Lehrstuhls für Werkzeugmaschinen am Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen und der Abteilung Produktionsmaschinhen am Fraunhofer IPT übernommen.



Prof. Weck




2004

Prof. Pfeifer scheidet mit Vollendung seines 65sten Lebensjahres aus der Institutsleitung des Werkzeugmaschinenlabors aus. Er war der erste Inhaber eines Lehrstuhls für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement in Deutschland überhaupt und gilt als das Aushängeschild der deutschen Qualitätswissenschaften schlechthin.

Seit Beginn seiner Tätigkeit als Hochschullehrer pflegte Professor Pfeifer kontinuierlich die nationale und internationale Zusammenarbeit mit den verschiedensten Einrichtungen der Messtechnik, Automation und des Qualitätsmanagements. Zahlreiche Mitgliedschaften in führenden Fachverbänden, wissenschaftlichen und technischen Organisationen und Forschungsgemeinschaften unterstreichen das breitgefächerte Engagement des Aachener Hochschullehrers.


Immer wieder übernahm er an exponierter Stelle Führungsverantwortung und gab somit der Fertigungsmesstechnik und dem Qualitätsmanagement neue Impulse. So war er zwischen 1975 und 1978 Vorsitzender der VDI/VDE-Gesellschaft für Mess- und Regelungstechnik, von 1979 bis 1982 Präsident der Internationalen Messtechnischen Konföderation (IMEKO) (International Measurement Confederation) und leitete in dieser Funktion den Weltkongress der Messtechnik 1982 in Berlin. Seit 1988 ist Prof. Pfeifer Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) und seit 1995 Vorsitzender der Gesellschaft für Qualitätswissenschaft (DGQ), einer wissenschaftlichen Vereinigung deutschsprachiger Universitätsprofessoren für Qualitätsmanagement.


Zahlreiche Institutionen, Verbände und Unternehmen schätzten seinen Rat. So war Prof. Pfeifer unter anderem Mitglied des Aufsichtsrates der Mannesman-Demag AG sowie Mitglied des Direktoriums des Ford Design Institute (FDI) in Dearborn/USA. Die hohe, internationale Wertschätzung, die ihm zuteil wurde, findet auch Ausdruck in zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen, die ihm zuerkannt wurden. So verlieh ihm die Universität Santa Catarina, Florianopolis, Brasilien, 1989 die Ehrendoktorwürde. Die Tsinghua-Universität in Peking zeichnete ihn 1995 mit der Ehrenprofessur aus, die er als erster Europäer überhaupt erhielt. Der Verein Deutscher Ingenieure verlieh ihm 1997 das VDI-Ehrenzeichen. Seit 2003 ist Prof. Pfeifer Ehrendoktor der Universität von Saragossa/Spanien.


Mit Wirkung vom 1. September 2004 hat Dr.-Ing. Robert Schmitt seine Nachfolge auf dem Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement am WZL sowie als Direktor des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT, Abteilung Mess- und Qualitätstechnik, angetreten.



Prof. Pfeifer




2005

Nach rund 20 monatiger Bauzeit kann das WZL-Erweiterungsgebäude im Herbst bezogen werden. Damit stehen den Mitarbeitern des Instituts weitere 4000m2 zur Verfügung. Die Gesamtkosten des Gebäudes haben über 16 Millionen Euro betragen. Das Erweiterungsgebäude war notwendig geworden, weil die Nutzung des alten Wehrmachtsbunkers in der Rütscherstraße, in dem zahlreiche Getriebeprüfstände untergebracht waren, aus Sicherheitsgründen nicht weiter erlaubt war.


Manfred-Weck Haus




2006

Im Mai 2006 feierte das Werkzeugmaschinenlabor sein 100-jähriges Bestehen mit einem Festkolloquium, Abendveranstaltung und Feuerwerk. Rund 1300 Gäste aus Wissenschaft und Industrie nahmen daran teil.


100-Jahr-Feier im WZL: Prof. Eversheim, Prof. Schuh, Prof. Schmitt, Prof. Brecher, Prof. Klocke (v.l.)

Im Oktober wurde die Finanzierung des Exzellenz-Cluster "Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer" gebilligt. Damit ging die RWTH Aachen als einzige Hochschule aus dem Exzellenz-Cluster-Wettbewerb im Bereich Maschinenbau/Produktionstechnik als Sieger hervor.




2007

Der WZL-Neubau wird auf den Namen Manfred-Weck Haus getauft.


Prof. Weck

Im Rahmen des Exzellenz-Clusters "Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer" wurde zum 1. April 2008 der neue Lehrstuhl für Montagetechnik eingerichtet, den Prof. Dr.-Ing. Rainer Müller leitet. Ziel ist es, skalierbare Lösungen im Bereich der flexiblen und modularen Montage zu entwickeln und zu erproben.




2009

Anfang März 2008 hat ein weiterer Lehrstuhl am WZL der RWTH Aachen seine Arbeit aufgenommen. Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker verstärkt seither das Professoren-Team. Er leitet den neuen Lehrstuhl für Produktionsmanagement.


Professor Kampker, Jahrgang 1976, ist ein echtes Eigengewächs des Werkzeugmaschinenlabors. Der aus Moers/Niederrhein stammende Wissenschaftler begann sein Maschinenbaustudium an der RWTH Aachen im Jahre 1995, das er mit einer Diplomarbeit über Strategien im Maschinen- und Anlagenbau im Jahre 2000 abschloss.

Im Jahre 2000 begann Professor Kampker seine Laufbahn am Werkzeugmaschinenlabor als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr.-Ing. Walter Eversheim am Lehrstuhl für Produktionssystematik. Bereits 2004 promovierte Kampker zum Thema "Kompetenzbasierte Geschäftsausweitung bei produzierenden Unternehmen". Im gleichen Jahr übernahm er Verantwortung als Oberingenieur der Abteilung Produktionsmanagement.


Prof. Kampker




2012

Prof. Dr.-Ing. Rainer Müller hat das Werkzeugmaschinenlabor nach vierjähriger Tätigkeit verlassen. Er stellt sich als Leiter des Zentrums für Mechatronik und Automatisierungstechnik in Saarbrücken neuen Herausforderungen.

Im Juni wird die Finanzierung des Exzellenz- Clusters »Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer« für weitere fünf Jahre gebilligt. Mit der Förderung wird der besonderen Bedeutung der Produktion für Volkswirtschaft und Menschen am Standort Deutschland Rechnung
getragen.

Das »Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau « (AZL) der RWTH Aachen wurde 2012 von Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Leiter des Instituts für Kunststoffverarbeitung (IKV) und Prof. Dr.-Ing. Christian Brecher, Inhaber des Lehrstuhls für Werkzeugmaschinen am Werkzeugmaschinenlabor WZL sowie Mitglied des Direktoriums des Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, gegründet. Das AZL ist ein ordentliches Institut der RWTH Aachen und Teil der Fakultät für Maschinenwesen. Ziel des AZL ist die Überführung des Leichtbaus in die Großserie durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Werkstoffwissenschaften und der Produktionstechnik zur Umsetzung großserientauglicher Prozessketten. Dies erfolgt in enger Kooperation mit den Aachener Partner-Instituten des AZL (IKV, IKA, ITA, ILT, ISF, ILB, IPT, WZL). Dieses Kompetenznetzwerk an einem Ort ist einzigartig für die Leichtbaubranche: Alle erforderlichen Fachkenntnisse entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind bereits jetzt auf dem Campus ums WZL herum zu Fuß in nur wenigen Gehminuten erreichbar.



2013

Im September konnte der Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement sein 25-jähriges Bestehen feiern.

Im November ist die Demonstrationsfabrik im RWTH Campus Cluster Logistik unter Leitung des WZLs bezogen und in Betrieb genommen worden.


2014

Im Januar übernahm Professor Achim Kampker den an der RWTH Aachen neu geschaffenen Lehrstuhl „Produktion Engineering for E-Mobility Components (PEM)“, der eng mit dem WZL zusammenarbeitet und kooperiert.



2015

Das Elektromobilitätslabor (eLab) auf dem RWTH Aachen Campus wurde nach nur neun Monaten Bauzeit fertiggestellt. Das Land NRW sowie das Ziel 2-Programm des Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung (EFRE) fördern das Forschungsgebäude im Cluster Smart Logistik. Das Investitionsvolumen liegt bei rund acht Millionen Euro.

Der langjährige Direktor des Werkzeugmaschinenlabors - Professor Manfred Weck – wird vom Manager Magazin für seinen herausragenden Beitrag zur Forschung ausgezeichnet und die Hall of Fame der deutschen Forschung aufgenommen.



2016

In der Nacht auf den 5. Februar 2016 brannte die große Versuchshalle des WZL aus und stürzte ein. Schätzungen zufolge beläuft sich der Schaden auf rund 100 Millionen Euro, davon entfallen 30 Millionen Euro auf das Gebäude, 60 Millionen Euro auf Beschaffung der in der Halle untergebrachten Werkzeugmaschinen und 10 Millionen Euro auf Übergangsmaßnahmen. Bis Mitte März 2016 haben Brandermittler der Polizei keine Ursache für den Ausbruch des Feuers finden können, da die Zerstörungen zu groß gewesen seien. Personen kamen nicht zu Schaden.


2017

Als langjähriges Direktoriumsmitglied des Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen wird Professor Manfred Weck für sein Lebenswerk mit dem Aachener Ingenieurpreis 2017 ausgezeichnet. Weck steht wir kein anderer für die Entwicklung des Maschinenbaus vom kräftezehrenden Handantrieb zur durchdringenden Digitalisierung. „Er hat die Werkzeugmaschine bis in die kleinsten Wirkungsmechanismen erforscht“, beschreibt Rektor Ernst Schmachtenberg den Einfluss des gebürtigen Solingers.