Karriere am WZL

 

Masterarbeit oder Bachelorarbeit

am Forschungsbereich Produktionssystematik, Abteilung Unternehmensentwicklung, Gruppe Kompetenzmanagement
 

Verkürzte Produktentwicklung durch den Einsatz additiver Fertigungsverfahren

Ausgangssituation:
Moderne Produkte werden zunehmend komplexer und gleichzeitig resultieren aus veränderten Marktbedingungen immer kürzere Lebenszyklen. Produzierende Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung, komplexe und innovative Produkte in kurzer Zeit zu entwickeln und einen reibungslosen Anlauf der Serienproduktion zu erreichen. Die möglichst kostengünstige und gleichzeitig schnelle Produktentwicklung stellt für produzierende Unternehmen eine große Herausforderung dar.

 
Problemstellung:
Additive Fertigungsverfahren ermöglichen es, komplexe Musterteile, Prototypenwerkzeuge und sogar Serienwerkzeuge in signifikant kürzerer Zeit als mit konventionellen Verfahren herzustellen und somit zu einer verkürzten Produktentstehungszeit beizutragen. Die vielfältigen Potenziale, die sich durch den Einsatz additiver Fertigungsverfahren ergeben, werden von produzierenden Unternehmen bislang allerdings nur in einzelnen isolierten Anwendungen genutzt. Aktuell existieren keine Ansätze, die aufzeigen, wie additive Fertigungsverfahren optimal eingesetzt werden können, um eine verkürzte Produktentwicklung zu erreichen.

Das Ziel dieser Arbeit ist es daher, einen Ansatz zur verkürzten Produktentwicklung durch den Einsatz additiver Fertigungsverfahren zu entwickeln.

Vorgehensweise:
• Erarbeitung der theoretischen Grundlagen zu additiven Fertigungsverfahren, Produktentwicklung und Werkzeugentwicklung
• Analyse von relevanten Ansätzen zur Produktentwicklung
• Durchführung von Experteninterviews zur Analyse aktueller praktischer Anwendungen von additiven Fertigungsverfahren in der Produktentwicklung
(Kontakte zu einer Vielzahl relevanter Unternehmen aus verschiedenen Branchen liegen bereits vor und können genutzt werden)
• Ausarbeitung eines Ansatzes zur verkürzten Produktentwicklung durch den Einsatz additiver Fertigungsverfahren

Geboten wird:
• Schnelle Bearbeitung durch intensive Betreuung
• Bearbeitung in Deutsch oder Englisch
• Einarbeitung in eine praxis- und anwendungsnahe Problemstellung und Zielsetzung
• Bereitstellung eines Arbeitsplatzes im Cluster Produktionstechnik sowie eines eigenen Laptops durch das WZL
 
Voraussetzungen:
• Engagement und Selbstständigkeit
• Gute Studienleistungen (vorzugsweise Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, BWL)
• Sehr gute Deutsch- und/oder Englischkenntnisse
Zeitaufwand: 400,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Johan de Lange, M.Sc.
 
Herwart-Opitz-Haus 53B 527
Tel.: +49 241 80-27388
Fax: +49 241 80-627388
Mail: J.Lange@wzl.rwth-aachen.de