Karriere am WZL

 

Masterarbeit

am Forschungsbereich Technologie der Fertigungsverfahren, Abteilung Schleifen, Umformen und Technologieplanung, Gruppe Umformende Fertigungsverfahren
 

Maschinelles Oberflächenhämmern - Experimentelle Untersuchung der Kornfeinung

In metallischen Werkstoffen hat die Korngröße einen direkten Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften des Bauteils. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass eine Kornfeinung u. a. zu einer Festigkeitssteigerung, einer höheren Härte und Dauerfestigkeit sowie einer verbesserten Verschleißbeständigkeit führt.

Da die Randzone der am stärksten beanspruchte Bereich eines Bauteils ist, empfiehlt sich eine lokale Modifikation der Bauteiloberfläche. Eine Möglichkeit zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften in der Bauteilrandzone besteht in der Erzeugung eines feinkörnigen Gefüges mithilfe eines mechanischen Oberflächenbehandlungsverfahren wie dem maschinellen Oberflächenhämmern (MOH).

Das MOH ist ein inkrementelles Umformverfahren, welches sich durch hochfrequente Schläge eines sphärischen Hammerkopfes auszeichnet. Dabei wird die Oberfläche eingeglättet, Druckeigenspannungen in das Werkstück eingebracht sowie eine Kaltverfestigung in der Bauteilrandzone erreicht.

Hinsichtlich der kornfeinenden Wirkung des maschinellen Oberflächenhämmerns gibt es aktuell noch erhebliche Wissensdefizite. Es wird angenommen, dass durch Auswahl geeigneter Prozessparameter eine Kornfeinung in der Werkstückrandzone hervorgerufen werden kann. Zur zielführenden Auslegung des MOH-Prozesses hinsichtlich der Kornfeinung müssen dabei zuerst die grundlegenden Ursache-Wirkung-Zusammenhänge geklärt werden.

 
Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, anhand einer experimentellen Parameterstudie auf Basis der statistischen Versuchsmethodik die Haupteffekte und Wechselwirkungen der MOH-Prozessparameter auf die Randzonenmorphologie (Kornfeinung, Versetzungsdichte) zu ermitteln. Darüber hinaus wird der Einfluss unterschiedlicher Kornfeinungszustände auf die Verschleiß- und Ermüdungsfestigkeit anhand von experimentellen Ermüdungsuntersuchungen an den MOH behandelten Proben bewertet.

Unser Angebot:

– Umfassende Betreuung
– Einarbeitung in den umformtechnischen Prozess des maschinellen Oberflächenhämmerns
– Eigenständige Zeiteinteilung
– Klar abgegrenzte Aufgabenstellung
– Unterstützung bei der Karriereplanung und Praktikumssuche

Ruf einfach an oder schreib eine E-Mail, damit wir uns persönlich kennenlernen können
Beginn: ab sofort.
 
Voraussetzungen:
Vorkenntnisse und Erfahrung mit der Umformtechnik sind nicht erforderlich, aber auch nicht hinderlich. Wir verfügen über umfangreiche Erfahrung und Vorarbeiten, so dass eine zielgerichtete Bearbeitung der Aufgabenstellung möglich ist. Damit sicherst du dir einen leichten Einstieg in die industrielle Praxis oder eine Hochschulkarriere.
Zeitaufwand: 11,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Robby Mannens, M.Sc. RWTH Aachen
 
Herwart-Opitz-Haus 54A 412
Tel.: +49 241 80-28244
Fax: +49 241 80-22293
Mail: R.Mannens@wzl.rwth-aachen.de