Forschung

 

In unseren Forschungsprojekten arbeiten wir im engen Schulterschluss mit Unternehmen der produzierenden Industrie, Lösungsanbietern und anderen Forschungseinrichtungen an Themen des Innovations-, Komplexitäts- und Entwicklungsmanagements. Wir beanspruchen für uns dabei, Probleme mit hoher Praxisrelevanz zu bearbeiten, um den Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis zu gewährleisten.

Übergeordnetes Ziel unseres Forschungsprogramms ist die Entwicklung eines virtuellen, integrierten Produktmodells, mit dem sich die DNA von Produkten möglichst in Echtzeit entschlüsseln lässt und durch das das Wissen und die Methoden beteiligter Disziplinen integriert werden kann, um die richtigen Entscheidungen für eine höhere Wirtschaftlichkeit treffen zu können.

Hier finden Sie eine Übersicht über Schulungen und Seminare, die wir Ihnen nach Absprache gerne individuell oder als offene Seminare am WZL anbieten.


CONEMO – Consumer Evaluation Measurement for Objectified Industrial Use

Ziel des internationalen Forschungsprojekts ist die „Messung von Konsumentenurteilen zur objektivierten Nutzung in der Industrie“ (engl. Consumer Evaluation Measurement for Objectified Industrial Use). Im Vordergrund steht dabei die Untersuchung der Produktwahrnehmung von Kunden anhand objektiver Parameter.

Das Projekt wird durch das CORNET Programm gefördert (collective research networking).

Weitere Informationen finden Sie unter http://conemo.ibv.org/

P²– ganzheitliche Prüfplanung

Ziel des Forschungsprojektes ist die Entwicklung eines ganzheitlichen Prüfplanungsprozesses. Unter dem Begriff „ganzheitlich“ wird hier die Planung von Qualitätsprüfungen, die über den gesamten Produktentstehungsprozess stattfinden, verstanden.

Das Projekt wird durch das BMWi geförder. Die Fördergesellschaft ist die AiF

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.p2.wzl.rwth-aachen.de/de/default.html
KORPUS - Kontinuierlich lernende Prüfplanungsystematik

Zur Durchführung einer wirtschaftlichen Prüfplanung sind insbesondere qualitätsbeschreibende Daten relevant. Diese sind zum einen in proaktiven Daten enthalten, zu einem großen Teil jedoch auch in reaktiven Daten. In der Literatur wird eine Einbindung der reaktiven Daten in die Prüfplanung gefordert . Konkrete Ansätze und Methoden zu deren strukturierter, kontinuierlicher Erfassung und Einbringung in die Prüfplanung bestehen jedoch – bis auf die Berücksichtigung der Prüfdaten – nicht.

Das Projekt wird durch die DFG gefördert.

PWuse – Die Abweichung zwischen dem Produktwerturteil von Konsumenten vor dem Kauf und während der Nutzungsphase von langlebigen Gebrauchsgütern

Ziel des Vorhabens ist es zu erforschen, ob und warum sich der wahrgenommene Vorkauf-Produktwert signifikant von dem wahrgenommenen Nachkauf-Produktwert unterscheidet. Zur Erreichung dieses Ziels wird ein quantitatives Erhebungsinstrument entwickelt, mit dem der Produktwert von Gebrauchsgütern vor und nach dem Kauf gemessen werden kann. Der Einsatz inferenzstatistischer Verfahren erlaubt das Aufdecken signifikanter Unterschiede zwischen den beiden Produktwerten.

Das Projekt wird durch die DFG gefördert.

PQ4S – Entwicklung einer Systematik zur sensorischen Untersuchung der Qualitätswahrnehmung von Gebrauchsgütern
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung und empirische Validierung eines branchenübergreifenden, produktneutralen Vorgehens zur Identifikation sensorischer Deskriptoren für Gebrauchsgüter. Dabei steht nicht die Bestimmung spezifischer Deskriptoren im Vordergrund, sondern das grundsätzliche Verständnis zur Erhebung ebendieser. Herausforderung stellt hierbei das Dilemma aus hohem Detaillierungsgrad der zu erhebenden Daten und universeller Anwendbarkeit des zu erarbeitenden Vorgehens dar.

Als Anwendungsbeispiel wird ein Drehschalter analysiert. Die Konstruktion und Entwicklung eines variierbaren Prüfobjektes stellt dabei eine Herausforderung dar. Mithilfe des Prüfobjektes können gezielt Deskriptoren manipuliert und sensorische Wahrnehmungsschwellen identifiziert werden.

Das Projekt wird durch die DFG gefördert.

Exzellenzcluster–Integrative Produktionstechnik:
D1: Self-Optimising Production Networks
D2: Cognition Enhanced, Self-optimising Manufacturing Processes

Die Gestaltung und Steuerung von Produktionsnetzwerken wird für den Entscheider mit zunehmender Komplexität der Produkte, Technologien und Prozesse, sowie mit der Internationalisierung der Lieferketten immer undurchsichtiger. Strategien werden aus der Bereichssicht ausgewählt: Beispielsweise die Auswahl und der Zusammenhang der logistischen Bestellpolitik mit der Prüf- und Qualitätspolitik ist in Unternehmen und ERP-Systemen heute nicht integriert abbildbar. Im Forschungsprojekt werden diese Ursache-Wirkbeziehungen zwischen den Ebenen im Unternehmen aufgezeigt, untersucht und als lebensfähiges System abgebildet. Es werden selbstoptimierende Verfahren entwickelt, die Manager unterstützen, möglichst optimale Entscheidungen zu treffen

Das Projekt wird durch die DFG gefördert.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.production-research.de

Entscheidungstheoretisch gestützte Prüfplanung

Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer Methode, die die Entscheidungstheorie mit der Prüfplanung verknüpft. Die Verknüpfung ermöglicht es, den Prüfplanungsprozess so zu optimieren, dass sämtliche Risiken der zu treffenden Entscheidungen berücksichtigt und mit Ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit gewichtet werden. Dadurch wird sichergestellt, dass alle verfüg- und beschaffbaren Informationen in die Entscheidungsfindung einbezogen werden.

Das Projekt wird durch die DFG gefördert
EDiP–Effiziente Digitalisierte Prüf- und Diagnoseprozesse in der Automobilindustrie auf Basis der neuen internationalen Standards ODX und OTX

Gemeinsam mit unseren aktiven Projektpartnern Adam Opel GmbH, dem Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen wird an der idealen Umsetzung eines ODX (Open Diagnostic data eXchange)- und OTX (Open Test sequence eXchange)-basierten Diagnoseprozesses gearbeitet. Die Ergebnisse werden über Metriken mit dem heutigen Prozess verglichen. Ziel ist es, die wirtschaftliche und technische Machbarkeit eines OTX-Datenaustausches zwischen unterschiedlichen Geschäftsbereichen innerhalb eines Automobilherstellers sowie zwischen dem Hersteller und Zulieferern in der Elektronik-Lieferkette wissenschaftlich zu erhärten und den Prozess am Beispiel eines konkreten Fahrzeugprojektes praktisch umzusetzen.

Das Projekt wurde von Ziel2.NRW gefördert.


Bjoern_Falk

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Björn Falk
Abteilungsleiter Produktmanagement
Email:
B.Falk@wzl.rwth-aachen.de
Tel.: 0241 80-27667