Unsere Arbeitsgebiete

 






Moderne Produktionstechnik durch praxisnahe Forschung

Das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen steht seit Jahrzehnten weltweit als Synonym für erfolgreiche und zukunftsweisende Forschung auf dem Gebiet der Produktionstechnik. In sechs Forschungsbereichen werden sowohl grundlagenbezogene als auch an den Erfordernissen der Industrie ausgerichtete Forschungsvorhaben durchgeführt und darüber hinaus praxisgerechte Lösungen zur Rationalisierung der Produktion erarbeitet.

Aus der Zielsetzung, den Gesamtbereich der Produktionstechnik in einem Hause zu behandeln, resultiert ein breites Arbeitsgebiet, das sich auf die Unternehmensbereiche Entwicklung und Konstruktion, Qualitätsmanagement, Organisation, Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Montage sowie Steuerung und Automatisierung ausrichtet.

Das Werkzeugmaschinenlabor wird von den vier Professoren Christian Brecher (Werkzeugmaschinen, Montagetechnik, Exzellenzcluster, Getriebetechnik), Fritz Klocke (Fertigungsverfahren, Getriebetechnik), Robert Schmitt (Messtechnik und Qualitätsmanagement) sowie Günther Schuh (Produktionssystematik) geführt. Die Geschäftsführung des Werkzeugmaschinenlabors wechselt turnusmäßig alle drei Jahre.

Die im WZL durchgeführte Forschung zeichnet sich durch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen sowie eine ausgewogene Mischung von Grundlagenforschung und anwendungsbezogener Entwicklung aus. In der Regel werden die Forschungsarbeiten gemeinsam mit unterschiedlichsten Industrieunternehmen durchgeführt. Hierdurch ist sichergestellt, dass die Forschungsergebnisse rasch in die betriebliche Praxis übernommen werden.

Aus der intensiven Untersuchung der verschiedenen Aspekte der Produktionstechnik in den Fachabteilungen des WZL resultiert gleichzeitig die Fähigkeit, ganze Prozessketten und Querschnittsthemen kompetent zu behandeln. So bietet das Geschäftsfeld aachener werkzeug- und formenbau beispielsweise kundengerechte Lösungen aus einer Hand.

Wesentliche Aufgabe des Werkzeugmaschinenlabors als Hochschulinstitut ist die praxisorientierte Ausbildung des hochqualifizierten Ingenieurnachwuchses. Die aus den Forschungsvorhaben gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Lehre ein, die auf diese Weise stets aktuell gehalten wird. Die RWTH als eine der größten europäischen Universitäten bietet dabei ein hervorragendes Umfeld für ein umfassendes und interdisziplinäres Studium.