Karriere am WZL

 

Masterarbeit oder Bachelorarbeit

am Forschungsbereich Getriebetechnik, Gruppe Technologie der Zahnradfertigung
 

Prozessoptimierung der Wälzschleifbearbeitung von PKW-Verzahnungen

Zur Erzielung der heute von Zahnrädern geforderten Genauigkeiten ist in vielen Fällen eine Hartfeinbearbeitung der Zahnflanken unumgänglich. Hierbei stellt in der Großserienfertigung kleiner und mittlerer Verzahnungen das Wälzschleifen ein sehr produktives und somit auch kostengünstiges Verfahren dar.

Allerdings stellen sich dem Anwender eine Vielzahl an Problemen bei der Auslegung wirtschaftlicher Wälzschleifprozesse. Vor allem der Verschleiß von Korundwerkzeugen stellt eine unbekannte Größe für die Prozessauslegung dar. Die wissenschaftliche, systematische Untersuchungen des Schleifschneckenverschleiß gestaltet sich allerdings aufgrund der Schneckengeometrie schwierig.

 
Um eine Möglichkeit einer wissensbasierten Auslegung von Wälzschleifprozessen zu erstellen, wird das Wälzschleifen am WZL untersucht. Neben den Bearbeitungsparametern sind Schleifwerkzeuge und Abrichtwerkzeuge Gegenstand der Untersuchungen.

Zur Untersuchung des Werkzeugverschleiß wird ein Analogieversuch für das Wälzschleifen entwickelt. Die komplexe Gemeotrie des Schneckenwerkzeugs wird durch eine einfache Schleifscheibe ersetzt. Für die Entwicklung des Analogieversuchs und die empirische Untersuchung des Werkzeugverschleißes werden verschiedene theoretische und praktische Arbeiten angeboten.
 
Voraussetzungen:
– Motivation und Einsatzbereitschaft
– gute Deutsch- und Englischkenntnisse
– Interesse an der Hartfeinbearbeitung von Verzahnungen

Geboten wird
– Umfassende Betreuung
– Klar abgegrenzte Aufgabenstellung
– gute Arbeitsatmosphäre in einem hochmotivierten Team
Zeitaufwand: 300,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Dipl.-Ing. Matthias Ophey
Gruppenleiter(in)
Herwart-Opitz-Haus 53B 326
Tel.: +49 241 80-27471
Fax: +49 241 80-22293
Mail: M.Ophey@wzl.rwth-aachen.de