Karriere am WZL

 

Studienarbeit oder Masterarbeit oder Bachelorarbeit

am Forschungsbereich Technologie der Fertigungsverfahren, Abteilung Zerspantechnologie, Gruppe Grundlagen der Zerspanung
 

Untersuchungen zur Prozesssicherheit bei der Hochleistungszerspanung mit Hartmetallräumwerkzeugen

Ziele bei der Neuentwicklung von Turbinen sind die Erhöhung des Wirkungsgrades, die Verringerung des Treibstoffverbrauches und des Schadstoffausstoßes. Voraussetzung hierfür ist eine Erhöhung der Verbrennungstemperaturen. Dies erfordert Werkstoffe mit einer sehr hohen Temperaturbeständigkeit. Die spanende Bearbeitung dieser modernen Hochleistungswerkstoffe bereitet jedoch erhebliche Schwierigkeiten. Bei Turbinenkomponentenhandelt es sich zudem um hochsicherheitskritische Bauteile, wodurch sich weitere Anforderungen an den Fertigungsprozess ergeben.
Beim Räumen handelt es sich um ein hochproduktives und äußerst präzises Fertigungsverfahren. Jedoch ist es bedingt durch neue, schwer zu zerspanende Werkstoffe notwendig die Schnittgeschwindigkeiten zu senken, was der Produktivität des Räumprozesses gegenüber steht. Abhilfe versprechen abweichend vom aktuellen Stand der Technik, Räumwerkzeuge aus Hartmetall. Auf Grund der fehlenden Zähigkeit sind Hartmetalle allerdings nur bedingt für die beim Räumprozess auftretenden Belastungen geeignet. Ausbrüche der Schneidkante sind oftmals die Folge. Dies führt zum einen zum defekt des Werkzeuges, kann aber zum anderen auch zum Verlust des gesamten bearbeiteten Bauteiles und damit zu beträchtlichem finanziellen Schaden führen.

 
Aufgabenstellung der hier angebotenen Abschlussarbeit ist es die bei der Hochleistungszerspanung von Hochtemperaturwerkstoffen auftretende Werkzeugbelastung zu beschreiben und hierdurch die Grundlage für die Prozesssicherheit des Zerspanprozesses zu legen. Besonderer Augenmerk wird hierbei auf die während des Räumvorganges auftretende Werkzeugbelastung gelegt.
 
Voraussetzungen:
– Motivation und Einsatzbereitschaft
– Interesse an der praktischen Anwendung der im Studium erworbenen Kenntnisse im Bereich der modernen Fertigungstechnik

Geboten wird:
– Umfangreiche Betreuung
– Abgegrenzte Aufgabenstellung
– Mitarbeit an einem aktuellen Forschungsthema
– Sehr gutes Arbeitsklima
Zeitaufwand: 300,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Martin Seimann, M.Sc.
 
Herwart-Opitz-Haus 54B 304
Tel.: +49 241 80-28020
Fax: +49 241 80-22293
Mail: M.Seimann@wzl.rwth-aachen.de