Karriere am WZL

 

Studienarbeit oder Masterarbeit oder Bachelorarbeit

am Forschungsbereich Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement, Abteilung Modellbasierte Systeme, Gruppe Mobile Koordinaten- und bildgebende Messverfahren
 

Optische Sensorik für Industrie 4.0-konforme Werkzeugmaschinenkalibrierung

Die Verringerung von Fertigungstoleranzen und die Verkürzung von Prozesszeiten durch das Vermeiden von Prüfschritten auf Geräten außerhalb der Produktionslinie erfordern die Integration leistungsfähiger, rückgeführter Messtechnik in den Fertigungsprozess. Am WZL wird dazu ein neuartiger Ansatz verfolgt, optische Sensorik direkt in die Linearachsen von Werkzeugmaschinen zu integrieren. Diese Sensorik ist im Zeitalter von Industrie 4.0 dauerhaft im lokalen Netzwerk eingebunden, wodurch eine permanente Rückführung von Korrekturparameter auf Basis aktueller Messdaten in die Werkzeugmaschinensteuerung möglich wird.

 
In Vorarbeiten wurde bereits ein Prototyp in Betrieb genommen und die Eignung für die Messung für translatorische Abweichungen validiert. Zur Ansteuerung wurde eigene Software implementiert.

Die zukünftige Aufgabe liegt in der Weiterentwicklung oder Abänderung des Prototypen, so dass die Messunsicherheit reduziert und die Datenrate erhöht werden kann. Experimentelle Versuche zum Vergleich mit etablierten Messgeräten sollen das Vorgehen validieren.

Geboten wird:

– Umfangreiche Betreuung und abgeschlossene Vorarbeiten
– Eigenverantwortliches Durchführen von Experimenten
– Arbeit mit neusten industriellen Messgeräten
 
Voraussetzungen:
– Interesse an Messtechnik und der messtechnischen Anwendung optischer Prinzipien
– Programmierkenntnisse, vorzugsweise C++ und/oder Python
– Erfahrung im eigenständigen Planen und Auswerten von Versuchen
Zeitaufwand: 10,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Benjamin Montavon, M.Sc. RWTH
 
Cluster Produktionstechnik 3A 146
Tel.: +49 241 80-20576
Fax: +49 241 80-22293
Mail: B.Montavon@wzl.rwth-aachen.de