Karriere am WZL

 

Diplomarbeit oder Studienarbeit oder Masterarbeit oder Bachelorarbeit oder Projektarbeit

am Forschungsbereich Technologie der Fertigungsverfahren, Abteilung Schleifen, Umformen und Technologieplanung, Gruppe Umformende Fertigungsverfahren
 

Maschinelles Oberflächenhämmern - Entwicklung eines Analogieprüfstandes

Ausgangssituation

Das maschinelle Oberflächenhämmern (MOH) ist ein hochfrequentes Randzonenbearbeitungsverfahren für metallische Bauteile. Durch eine Einglättung der Oberflächenrauheit, sowie die Einbringung von Kaltverfestigung und Druckeigenspannungen, wird die Verschleiß- und Ermüdungsfestigkeit der Bauteile verbessert. Besonders in den Bereichen Automotive und Aerospace findet dieses Verfahren zunehmend Anwendung.
Am WZL kommt ein elektromechanisches Hämmersystem der Fa. Accurapuls zum Einsatz. Dieses System wird an einem Industrieroboter ABB IRB6660 angebracht.
Das MOH ist ein innovatives Verfahren und daher noch unvollständig erforscht. Die Auswirkungen der Pro-zessparameter (Aufprallgeschwindigkeit, Stößelmasse, Anstellwinkel, usw.) auf die sich ausbildenden Randzoneneigenschaften (Eindrucktiefe und -durchmesser, Eigenspannungen, usw.) müssen zurzeit noch aufwendig in experimentellen Versuchsreihen auf Industrierobotern oder Fräsmaschinen für verschiedene Werkstoffe untersucht werden.
Analogieprüfstände bieten die Möglichkeit unter vereinfachten Bedingungen die Belastungen realitätsnah abzubilden. So können mit einem relativ geringen Aufwand erste Ursache-Wirkungszusammenhänge zwischen Werkstoff, Prozessparameter und resultierende Randzoneneigenschaften abgeleitet werden

 
Das Ziel dieser Arbeit besteht daher in der Entwicklung eines Analogieprüfstandes zur realitätsnahen Abbildung der Belastungsbedingungen beim MOH. Darüber hinaus soll in den Analogieprüfstand Sensorik implementiert werden. Dadurch können die ermittelten Prozesskenngrößen mit den resultierenden Randzoneneigenschaften der untersuchten Werkstoffe korreliert werden.
Mithilfe der CAD-Software Solid-Works konstruierst du den Analogieprüfstand für das MOH. Darüber hinaus beschäftigst du dich mit der Auswahl sowie Implementierung von Sensorik in den Analogieprüfstand. Neben einem ersten Einblick in das Umformverfahren MOH wirst du dich so in die Konstruktions- sowie Messtechnik einarbeiten können.

Geboten wird:

– Umfassende Betreuung
– Eigenständige Zeiteinteilung
– Klar abgegrenzte Aufgabenstellung
– Einarbeitung in die CAD-Software SolidWorks
– Einblicke in die Roboter- sowie Konstruktions- und Messtechnik
– Mitwirken an der Weiterentwicklung eines innovativen Fertigungsverfah-rens
 
Voraussetzungen:
– Motivation und Einsatzbereitschaft
– Interesse an den Themen Konstruktions- und Messtechnik
Zeitaufwand: 11,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Robby Mannens, M.Sc. RWTH Aachen
 
Herwart-Opitz-Haus 54A 412
Tel.: +49 241 80-28244
Fax: +49 241 80-22293
Mail: R.Mannens@wzl.rwth-aachen.de