Karriere am WZL

 

Masterarbeit oder Bachelorarbeit

am Forschungsbereich Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement, Abteilung Quality Intelligence, Gruppe Customer Insights
 

Qualitätssensoren im Fehlermanagement

Entwicklung eines Bewertungsschemas für Qualitätssensoren und einer modularen Syntax im Fehlermanagement

Ausgangssituation:
Klassische Qualitätssensoren wie Prüfungen im Wareneingang oder am Ende der Produktion erfassen nicht das gesamte Fehlergeschehen eines Unternehmens. Insbesondere Konstruktions-, Produktions- oder Feldfehler werden vielfach nicht berücksichtigt. Außerdem erfolgt die Fehlerbeschreibung häufig abteilungsspezifisch nach unterschiedlichen, lokalen Gesichtspunkten.
Bestehende Prozessmodelle des Fehlermanagements empfehlen die Anreicherung der Fehlerinformationen mit zusätzlichen Informationen aus unternehmensinternen Qualitätssensoren. Jedoch führt die uneinheitliche Beschreibung von Fehlerereignissen aus verschiedenen Qualitätssensoren zu heterogenen Fehlerinformationen, die die Analyse des gesamten Fehleraufkommens erschweren. Für Unternehmen kann das zu Wiederholfehler, Gewährleistungskosten oder sogar verärgerten Kunden führen.

 
Ziel:
Im Rahmen der Arbeit sollen Kriterien für die Bewertung und Auswahl von Qualitätssensoren entwickelt werden. Mögliche Kriterien zur Bewertung der Sensoren können sein: Objektivität, Integrität, Datenformat, Relevanz oder Interpretierbarkeit. Des Weiteren soll auf Grundlage der identifizierten Sensoren eine Syntax für die eindeutige Beschreibung von Fehlern zu entwickelt werden. Die Syntax orientiert sich am Lebenszyklus eines Fehlers, der von der Identifikation bis zur Abstellung reicht.

Bearbeitungsmethode:
- Literaturrecherche zu Fehlerdaten und Fehlerdatenquellen
- Identifikation von Fehlerdaten und Fehlerdatenquellen in Unternehmen
- Entwicklung einer Bewertungssystematik für die Auswahl und das Management von Fehlerdatenquelle
- Identifikation von Fehlerbeschreibungsmerkmalen und Überführung in eine eindeutige Syntax
- Validierung anhand von Unternehmen im Rahmen eines industrienahen Forschungsprojekts
 
Voraussetzungen:
- Motivation und Einsatzbereitschaft
- Kreativität und selbstständiges Arbeiten
- Sichere Beherrschung der deutschen Sprache

Geboten wird:
- Hoher Praxisbezug durch Einbindung in ein industrienahes Forschungsprojekt
- Umfangreiche Betreuung
- Abgegrenzte Aufgabenstellung
Zeitaufwand: 35,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Marie Lindemann, M.Sc.
 
BGH 109
Tel.: +49 241 80-20492
Fax: +49 241 80-620492
Mail: M.Lindemann@wzl.rwth-aachen.de